Krimi-Herbst in Hamburgs Bücherhallen

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In Eva Almstädts neuem Krimi verschwindet in einem kleinen Dorf an der Ostsee ein elfjähriges Kind Foto: Götz Sommer/cb

Zum dritten Mal gibt es in Barmbek und Dehnhaide wieder spannende Autorenlesungen

Von Christina Busse
Barmbek
Wenn die Nächte länger werden und der Wind die letzten braunen Blätter durch die Straßen pustet, ist es wieder Zeit für den Barmbeker Krimi-Herbst. Zum dritten Mal laden die Bücherhallen Barmbek und Dehnhaide dieses Jahr zu vier spannenden Lesungen mit Autoren ein. Den Auftakt macht am Mittwoch, 16. November, Eva Almstädt mit ihrem neuen Krimi „Ostseetod“ in der Bücherhalle Barmbek, Poppenhusenstraße 12: In einem kleinen Dorf bleibt die Suchaktion nach einem verschwundenen Mädchen erfolglos. Angeheizt durch Gerüchte formiert sich eine Bürgerwehr. Kurz darauf wird im Wald die Leiche eines Mannes gefunden – Mord, wie sich herausstellt. Welche Verbindung besteht zwischen dem Toten und dem vermissten Kind? Kommissarin Pia Korittki, selbst Mutter, weiß, dass jede Sekunde zählt. In der Bücherhalle Dehnhaide, Wohldorfer Straße 30, gerät am Donnerstag, 17. November, Kommissar Danowski in eine prekäre Lage: Er weiß nicht, wo er ist, fühlt sich wie betäubt. Langsam kann er Konturen ausmachen: einen Raum, viel Technik, keine Fenster. In der Ferne ein Rauschen. Unter ihm schwankt der Boden. Langsam begreift er, dass er sich in der Gondel eines Windrades befindet, unmittelbar hinter dem Rotor. Und er ist nicht allein. Ihm gegenüber liegt eine Frau auf dem Fußboden. Wer immer die beiden hier gefangen hält, hat offenbar vor, sie sich selbst zu überlassen: Zwischen ihnen stehen Vorräte für knapp ein paar Tage, und ein Blatt mit einer Nachricht: „Alle Antworten sind hier.“ Was es damit auf sich hat beschreibt Till Räther in seinem Kriminalroman „Fallwind“. In eine kalte Februarnacht auf Sylt entführt Eva Ehley ihre Zuhörer am Mittwoch, 23. November. Die Biikefeuer leuchten in der Dunkelheit, als man im Gebüsch eine junge Frau findet. Ihr Unterkörper ist entblößt. Ein Sexualverbrechen? Verdächtige gibt es viele, denn die Verstorbene hatte sowohl heimliche Verehrer als auch Feinde. Doch eine Domina am falschen Ort, ein verbrannter Personalausweis und einige pikante Aktaufnahmen lassen vermuten, dass es hier um ein ganz anderes Verbrechen geht. Details dazu gibt es aus Ehleys neuem Krimi „Sünder büßen“ in der Bücherhalle in Barmbek. Das Finale des Krimi-Herbstes bildet Robert Brack am Donnerstag, 24. November, mit seinem Lokalkrimi „Die Toten von St. Pauli“ in der Bücherhalle Dehnhaide: Man schreibt das Jahr 1920, Kriminaloberwachtmeister Alfred Weber bekommt eine Nachricht aus Magdeburg. Aus der dortigen Irrenanstalt ist eine Frau verschwunden, man vermutet sie in Hamburg. Greta Wehmann sei gefährlich, wird Weber gewarnt. Gleichzeitig wird am Ufer der Elbe ein Koffer mit grausigem Inhalt angeschwemmt.

Der Eintritt zu den Lesungen, die jeweils um 19 Uhr beginnen, ist frei.
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