Kultur ab Oktober im Container

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Damit aus den Containern ein richtiges Theater wird, legen Niklas Heinecke (l.) und Enrico Guzy selbst Hand an die BretterFotos: nk

Kunstschaffende von Zinnschmelze und Theaterdeck bauen sich Übergangsquartier

Barmbek. Das Theaterdeck und die Zinnschmelze sind umgezogen. Ausquartiert sozusagen; für ein ganzes Jahr lang. Ihr neuer Standort sind zehn knallrote Container. Unübersehbar auf dem Platz zwischen Globetrotter und dem Museum der Arbeit. Und gearbeitet wird auch hier hart: Die Container werden zu einem Theater umgebaut, denn bereits im Oktober startet das Theaterdeck mit einer Welturaufführung in die Wintersaison.
Niklas Heinecke, Regisseur und Geschäftsführer vom Theaterdeck, und Schauspieler Enrico Guzy legen Hand an. Die insgesamt zehn Container sollen „heimelich, gemütlich“ werden. Sogar eine gute Stube, ein kleines Café, ist geplant.
Dazu wird Parketboden im Eingangsbereich verlegt; die Fenster bekommen Gardinen. Für zwölf Monate wird die kleine Containerstadt das Übergangszuhause von Zinnschmelze und Theaterdeck sein. Solange, bis die Umbauarbeiten des eigentlichen Hauses abgeschlossen sind. Heinecke und sein Team machen das Beste daraus. Denn schon in ein paar Wochen wollen sie hier eine Welt-Uraufführung geben: „Findus zieht um“, eine Geschichte von Pettersson und Findus, steht auf dem Spielplan. Ein ganz besonderes Weihnachtsmärchen, dass bis Dezember 70 Mal in Barmbek aufgeführt werden soll. „Wir freuen uns natürlich über diese große Uraufführung“, sagt Regisseur Heinecke. Los geht es am 26. Oktober mit der Premiere.
Alle Informationen zum Weihnachtsmärchen und anderen Veranstaltungen sind online unter theaterdeck und zinnschmelze abrufbar. (nk)
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