Mitreißende Revue im Ernst-Deutsch-Theater

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„Vom Rag und zum Rap“: Diese mitreißende Revue ist ein Feuerwerk für die Sinne. Die Musiker sind von der „Downtown Big Band“, die jungen Tänzerinnen von der „Tanzbrücke“ Foto: Grewe
 
Rasante Tanz- und Sprungeinlagen des Ragtime gehören auch zum Programm der „Tanzbrücke“ Foto: Grewe

Die „Tanzbrücke Hamburg“ und die „Downtown Big Band“ zeigen die Geschichte des Jazz

Von Elke Grewe
Barmbek
Augenschmaus pur, mitreißende Musik, ein Feuerwerk der Unterhaltung: Das alles bietet die neue Revue „Vom Rag zum Rap. 100 Jahre Musik in Ton und Tanz“ am Ernst Deutsch Theater.
Dahinter steckt eine kreative Person aus Barmbek: Natalia Dergatcheva, Leiterin der „Tanzbrücke Hamburg“ sorgt immer wieder mit ihren kulturellen Veranstaltungen für großes Aufsehen und Bewunderung. Unter der Leitung der Tanzpädagogin findet am 20. Mai auf Deutschlands größter Privatbühne eine mitreißende Revue statt. Seit Januar diesen Jahres proben dafür die Tänzerinnen und Tänzer der „Tanzbrücke Hamburg“ und die Musiker der „Downtown Big Band“. Natalie Dergatcheva ist eine gebürtige St. Petersburgerin, die 1996 ihre Heimat verließ, 1997 die „Tanzbrücke Hamburg“ in Barmbek gründete und sie seitdem kontinuierlich nach vorn brachte (das Wochenblatt berichtete). Aus allen Statteilen kommen die insgesamt 500 Schülerinnen und Schüler. Natalia: „Manche beginnen schon im Alter von vier Jahren und bleiben bis zum Abitur.“ Längst kann die Tanzpädagogin aus Leidenschaft auch auf diverse Bühnenprojekte zurückblicken. Ihre Inszenierung „Vom Rag zum Rap“ bringt die abwechslungsreiche Musikgeschichte des Jazz, gespielt von der „Downton Big Band“ unter der Leitung von dem schon 73-jährigen Bob Lanese, und den 70 Tänzerinnen und Tänzern der „Tanzbrücke Hamburg“ in ihren bunten Kostümen fantasievoll und schillernd auf die Bühne. „Die Revue vereinigt Menschen aus der ganzen Welt - von den USA über Europa bis Russland. Die knapp 100 Mitwirkenden vor und hinter den Kulissen arbeiten buchstäblich über alle kulturellen, sprachlichen und sozialen Grenzen hinweg.

Generationsübergreifend


Und das Projekt ist generationsübergreifend, die jüngsten Tänzer gehen noch nicht in die Schule, während einige der Musiker jenseits ihres 70. Lebensjahres sind“, so Natalia. Die Geschichte des Jazz startete einst in den Hinterhöfen, führte in so schillernde Musentempel wie die Carnegie Hall und verlor dennoch nie den Puls der Straße. Am Anfang war der Ragtime und der trieb in seiner unaufhaltsamen Entwicklung über die Jahre und Jahrzehnte sanfte und wilde Blüten wie Dixieland, Swing, Bebop, Soul, Modern und viele mehr. Bis hin zum heutigen Rap. „Nach der furiosen Herbstsshow im letzten Jahr ist eines klar: Sowohl starker Jazz als auch inspirierter Tanz haben in Hamburg eine große Fan-Gemeinde – und erst recht in der Kombination“, so Natalia Dergatcheva. Die 49-Jährige brachte übrigens vor zwei Jahren mit ihrer „Tanzbrücke“ einen Weltmeistertitel von internationalen Dance World Cup nach Hause. Besonders stolz ist Natalia auch darauf, dass Julie Silvera, die zu den ganz Großen der Jazz- und Gospelszene in den USA zählt, zu einem Gastspiel in die Hansestadt kommt und mit ihrer großartigen Stimme zusammen mit der „Downtown Big Band“ und der „Tanzbrücke Hamburg“ auftreten wird.

„Vom Rag zum Rap. 100 Jahre Musik in Ton und Tanz!“, 20. Mai, Ernst Deutsch Theater, Friedrich-Schütter-Platz 1, Karten: 22 70 14 20
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