Musik, die verbindet

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Arne Theophil hat schon sein Instrument geschultert. Er ist der künstlerische Leiter der „Welcome Music Session“ in der Zinnschmelze und bringt viel Erfahrung aus interkulturellen Projekten mit Foto: Annabel Trautwein/cb

Zinnschmelze und Musikhochschule laden zur „Welcome Music Session“ ein

Barmbek Musik als Sprache, die Menschen miteinander in Kontakt bringt, egal woher sie stammen – darauf baut die Idee einer neuen Veranstaltungsreihe auf, die jetzt im Stadtteilzentrum Zinnschmelze an den Start geht.

„Wir wollen einen Ort schaffen, an dem man sich auf Augenhöhe und losgelöst vom starken Fokus auf das Flüchtlingsthema begegnen kann.“ Arno Theophil

Bei der „Welcome Music Session“ sind Frauen und Männer jedweder Herkunft eingeladen, gemeinsam zu musizieren. „Wir wollen einen Ort schaffen, an dem man sich auf Augenhöhe und losgelöst vom starken Fokus auf das Flüchtlingsthema begegnen kann. Einfach zusammenkommen, sich kennenlernen und den Abend genießen“, erklärt der Hamburger Musiker Arne Theophil, der die Veranstaltung moderiert.
Ein festes Programm gibt es in der „Welcome Music Session“ nicht. Alles kann, nichts muss. Trotzdem hat sich Theophil, der selbst unter anderem Kontrabass und Gitarre spielt und nach eigenem Bekunden „viel und gerne singt“, schon einmal gemeinsam mit Studierenden aus der Jazzabteilung an der Hochschule für Musik und Theater - derzeit in der City Nord - eingegroovt. Für die angehenden Musiker, die den Abend mitgestalten, ist die Welcome Session Begegnungsstätte und musikalisches Labor zugleich.
Sie sind gespannt darauf, was sich entwickelt, wenn Menschen mit den unterschiedlichsten musikalischen Hintergründen zusammenkommen. Das erste Treffen findet am Donnerstag, 12. November, um 20 Uhr in der Zinnschmelze, Maurienstraße 19, statt. Die weiteren Termine sind immer am zweiten Donnerstag eines Monats. Eingeladen zur Session, die in Zusammenarbeit mit der Initiative „Welcome to Hamburg Barmbek“ stattfindet und vom Bezirksamt Hamburg Nord und der Edmund Siemers Stiftung gefördert wird, sind Laien genauso wie Profimusiker, Bewohner der Flüchtlingsunterkünfte und die Nachbarn aus dem Stadtteil, mit und ohne Instrumente. Und auch Nicht-Musiker können einfach nur zum Zuhören kommen. „Willkommen sind alle, die Musik machen oder hören wollen“, bringt es Theophil auf den Punkt. Der Eintritt ist frei, Spenden sind gerne gesehen. (cb)
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