Surreale Welten in der Galerie dulsArt

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Manfred Jöhnk liebt surreale Motive, in denen er sein Ästhetikempfinden auslebt Foto: Grell/wb

Manfred Jöhnk stellt seine Arbeiten in Dulsberg aus

Dulsberg Noch bis zum 26. August sind in der Galerie dulsArt Werke von Manfred Jöhnk zu sehen. Der Künstler, 1951 in Hamburg geboren, zeigt surrealistische Bilder, in Öl gemalt. Sein Atelier hat der Künstler in der eigenen Wohnung in Jenfeld, ausgestellt hat er schon in ganz Deutschland und auch in Österreich. Manfred Jöhnk achtet auf jedes Detail, hat ein langes Kunststudium hinter sich gebracht und nebenbei als Schriftsetzer gearbeitet. „Von der Kunst zu leben, gelingt den Wenigsten“, sagt der Profi-Maler lachend, der heute das Rentenalter erreicht hat und deshalb auch ein wenig mehr Zeit zum Malen findet. Der Surrealismus komme wieder in Mode, ist Jöhnk sich sicher, der auch Stillleben und Aquarelle malt. Die Traumwelt des Surrealismus zeigt in radikaler Ablehnung des Realismus die möglichen Sichtweisen, ohne Ziel, etwas mögliches Neues zu erschaffen. „Bilder von altem Geschirr auf einem Tisch aufgereiht und ein paar Bücher neben einem Sommerhut lassen sich trotzdem immer noch besser verkaufen als ein surrealistisches Motiv“, sagt der Künstler. Dabei möchte er Ästhetik wahren, Farben in Einklang bringen und weniger den Gedanken zum Inhaltlichen nacheifern, als der Schönheit, die in jedem seiner Werke im Vordergrund stehen soll. „Ich lasse den Gedanken einfach freien Lauf.“ Zur Vernissage wurde Jöhnk ganz seinem Motto gerecht und erschien im edlen roten Anzug und knallroten Lackschuhen. (kg/wb)
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