25.000 „Löwen“ auf dem Sprung nach Hamburg

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In knallroten Westen werden 1200 Lions-Volunteers die Gäste in Hamburg unterstützen. Die Westen wurden von der Firma Globetrotter gestiftet. Globetrotter Geschäftsführer Andreas Bartmann (Mitte) mit den den Volunteers Sybill Kemna und Edmund Krug Fotos: Jenssen
 
Barbara Grewe arbeitete sieben Jahre dafür, dass die Lions Clubs International Convention in Hamburg stattfindet Fotos: Jenssen

Welt-Tagung der Lions: Am 6. Juli gibt es eine große Parade an der Alster

Von Martin Jenssen
Hamburg. Die „Löwen“ kommen. Und wie! Etwa 25.000 „Löwen“ werden vom 5. bis
9. Juli in Hamburg erwartet. Und sie werden die Hansestadt auf den Kopf stellen.
Die „Löwen“? - Das sind in diesem Fall keine wilden Tiere, sondern Mitglieder des Lions Clubs aus aller Welt. Äußerst interessante und interessierte Menschen. Die Lions feiern in der Elbmetropole ihre 96. internationale Zusammenkunft: die Lions Clubs International Convention (LCIC). Es werden dazu Lions-Mitglieder aus 150 Ländern in der Hansestadt erwartet. Seit sieben Jahren haben die 38 Hamburger Lions Clubs und die Stadt Hamburg diese gigantische Veranstaltung vorbereitet. Die Cheforganisatorin der Lions, Barbara Grewe aus Eilbek: „Es wird der größte Kongress, den Hamburg je gesehen hat!“
Vorsitzender des LCIC-Organisationskomitees der Freien und Hansestadt Hamburg ist Matthias Rieger. Er erklärt: „Es ist eine hohe Ehre, dass die Lions Hamburg als Veranstaltungsort ausgewählt haben. Für die Wahrnehmung von Hamburg in der Welt hat dies eine hohe Bedeutung!“ Zusammen mit Polizei, Feuerwehr und anderen Hamburger Organisationen haben die Lions und die Stadt den Kongress gründlich vorbereitet.
Die Internationale Convention der Lions fand bisher nur zwei Mal in Europa statt, 1978 in Nizza und 1989 in Birmingham. In den vergangenen Jahren versammelten sich die „Löwen“ in Sydney, Seattle und Busan. Honolulu, Toronto und Chicago werden künftige Veranstaltungsorte. Was bedeutet das Treffen der Lions für Hamburg? Barbara Grewe: „Die Stadt bekommt ein internationales Flair, ein anderes Aussehen. Die Lions werden allein schon durch ihre bunte Kleidung auffallen. Dazu kommen 1.200 freiwillige Helfer aus Hamburg. Die sogenannten Volunteers, die knallrote Westen tragen. Sie werden den Teilnehmern aus aller Welt helfen, sich in Hamburg zurechtzufinden.“ Komitee-Chef Matthias Rieger: „Hamburg wird alles tun, um die internationalen Gäste herzlich willkommen zu heißen. Sie werden mit Plakaten und Spruchbändern begrüßt. 300 gelbe Lions-Flaggen wehen in der Stadt. Geschäfte und Taxis werden mit Aufklebern unseren Gästen einen schönen Aufenthalt in Hamburg wünschen.“
Die Gäste, die in über 70 Hamburger Hotels untergebracht sind, werden es „zurückzahlen“. Die Hotelbranche, die Geschäfte, Restaurants und Taxiunternehmen werden kräftig von der Veranstaltung profitieren. Mindestens 42 Millionen Euro, so wird erwartet, werden die „Löwen“ in Hamburg ausgeben. Die Stadt Sydney (Australien) profitierte im Jahre 2010 mit rund 75 Millionen Euro vom Besuch der Lions.
Am Sonnabend, 6. Juli, werden die Lions den Hamburgern ein großes Spektakel bieten. Ab
10 Uhr werden 13.000 bis
17.000 bunt gekleidete „Löwen“ in einer Parade um die Binnen-
alster ziehen, begleitet von Musikkapellen und Pferdekutschen.
Barbara Grewe: „Über die Arbeit und die Projekte der Lions können sich interessierte Besucher zwischen dem 6. und 9. Juli auf dem Lions-Markt am Jungfernstieg informieren.“
Die großen Versammlungen und Wahlen der Lions werden in der O2-Arena, im CCH und in den Messehallen abgehalten. Der HVV stellt den Lions für die An- und Abfahrten zu den Tagungsorten150 Shuttle-Busse zur Verfügung.
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