Abschied mit Gottesdienst

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Die Frohbotschaftskirche in Dulsberg am Straßburger Platz Foto: Archiv/wb

Bauarbeiten in der Frohbotschaftskirche starten: Letzte Predigt am 10. Januar

Dulsberg Die Kirchengemeinde Dulsberg nimmt Abschied von ihrem Gotteshaus in der jetzigen Form. Am 10. Januar um 14 Uhr findet der letzte Gottesdienst vor dem Umbau, in der Frohbotschaftskirche am Straßburger Platz - mit Pröpstin Astrid Kleist und den Pastorinnen Maren Wichern und Hannegret Riepkes, statt. „Nach sehr langer Planungszeit ist es nun soweit. Die Frohbotschaftskirche wird umgebaut zu einem Ort für Gemeindearbeit, Gottesdienste und Kindertagesstätte“, sagt Pastorin Maren Wichern. Für die Umbauzeit zieht die Kirchengemeinde aus der Frohbotschaftskirche in das Gemeindehaus um (das Wochenblatt berichtete). Nach der Fertigstellung – geplant Ende 2017 – werden alle Arbeitsbereiche der Kirchengemeinde sowie die Kindertagesstätte in die neugebauten Häuser innerhalb des jetzigen Kirchenschiffes einziehen.

Abschied am 10. Januar


Unter dem biblischen Wort: „Lass mich wohnen in deinem Zelt ewiglich und Zuflucht haben unter deinen Fittichen“ aus Psalm 61 werden die beiden Pastorinnen zusammen mit Pröpstin Astrid Kleist und Kirchenvorstehenden den Gottesdienst leiten. Im Anschluss daran sind alle Gäste zu einem Empfang im Gemeindehaus eingeladen. „Noch können wir uns gar nicht vorstellen, wie es später aussehen und sich anfühlen wird“, berichtet Pastorin Wichern. Am 10. Januar wird es erst einmal um den Abschied von dem so vertrauten Raum gehen wie auch um den Start in die Übergangszeit. Noch im Januar beginnt das Ausräumen der Kirche. Auf dem Kirchvorplatz werden Container zur Zwischenlagerung aufgestellt. Sie bieten unter anderem der Stöberstube als auch den beiden Lebensmittelausgabestellen Lagermöglichkeiten, so dass alle Einrichtungen zwar die Kirche verlassen müssen, aber im und am Gemeindehaus bleiben und weiterarbeiten können. Am 3. April soll mit einem symbolischen Spatenstich der Bau beginnen. Die Koordination der Übergangszeit und des Bauprozesses stelle eine große Herausforderung dar, beschreibt Pastorin Wichern die Arbeit der letzten Zeit, doch durch die „sehr gute und professionelle Arbeit von Baubetreuern, Architekten sowie Ingenieurbüros“ sieht sie das Projekt in guten Händen und ist zuversichtlich, dass der Bau erfolgreich abgeschlossen sein wird. Am 19. Dezember 2017 wird die Frohbotschaftskirche 80 Jahre alt – ein Datum für einen Neustart in alten Mauern? (wb)
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