Amphibientümpel an der Fabriciusstraße

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Die kleine Teichanlage neben dem Hallenbad in der Fabriciusstraße hat sich inzwischen mit Wasser gefüllt.

NABU-Ortsgruppe pflanzte Sträucher am Teich / Beschnitt von 55 Apfelbäumen

Bramfeld. Die NABU-Gruppe Bramfeld, Ohlsdorf, Barmbek zieht es auch im November noch zu Arbeitseinsätzen ins Freie. Nachdem die aktiven Naturschützer im Juli auf einer Brachfläche zwischen Seebek und Fabriciusstraße einen Amphibientümpel ausgehoben hatten, wurde am Rande der neuen Teichanlage nun ein kleiner Knick angelegt. Gepflanzt wurden heimische Sträucher wie Rosen, Weißdorn, Hasel, gemeiner Schneeball, Schlehe und roter Hartriegel. Ein Teil der Pflanzen stammt aus dem NABU-Schaugarten an der Bebelallee. „Die Knickbepflanzung soll vor allen Dingen Vögeln und Schmetterlingen Schutz bieten“, erläutert Michael Kasch, Koordinator der NABU-Ortsgruppe. Die kleinen Tümpel haben sich inzwischen von selbst mit Wasser gefüllt. Der lehmhaltige Boden verhindert, dass das Wasser wieder abfließt. „Wir haben bei unseren Arbeiten an der benachbarten Seebek immer wieder Erdkröten und Grasfrösche gesehen, die hier in Zukunft einen artgerechten Lebensraum finden sollen“, so der Experte. Im Anschluss an die Knickbepflanzung zog die 14-köpfige Arbeitsgruppe weiter zum Appelhoffweiher, um den 55 Apfelbäumen einen Pflegeschnitt zu verpassen. „Es geht hier weniger um eine ertragreiche Apfelernte, als vielmehr darum, dass die Bäume eine vernünftige Krone ausbilden“, so Michael Kasch. „Die Stämme, Blätter, Knospen, Blüten und Früchte der Bäume bieten einen vielfältigen Lebensraum für viele Vögel und Insekten!“ Die Streuobstwiese am nordöstlichen Ufer Appelhoffweiher wurden 2009 im Rahmen des Projektes Eisvogel angelegt. Ausgewählt wurden alte norddeutsch geprägte Sorten mit so klangvollen Namen wie „Ruhm aus Kirchwerder, Finkenwerder Herbstprinz, Altländer Pfannkuchapfel, Kaiser Wilhelm oder Juwel aus Kirchwerder“. (bb)
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