Auch hier wird geblitzt

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Aufgepasst, die Polizei kontrolliert am Donnerstag auch auf der Fabriciusstraße in Bramfeld Fotos: mt/mn/wb/Montage: wb

Die Fabriciusstraße ist bei der großen Raser-Kontrolle auch im Fokus

Von Marco Thielcke
Hamburg. Vorsicht Blitzer! – Wer am Donnerstag mit dem Auto schnell zur Arbeit muss, sollte das Tacho besser im Auge behalten. Denn die Hamburger Polizei beteiligt sich mit 342 Kontrollstellen in ganz Hamburg am zweiten bundesweiten Blitzer-Marathon. Dafür sammelten die Beamten in der vergangenen Woche Blitzerwünsche aus der Bevölkerung.
Von den 1.663 Wünschen wurde auch drei Mal die Fabriciusstraße in Bramfeld genannt. Grund genug für die Polizei hier eine Kontrollstelle einzurichten (Infos zu weiteren Blitz-Orten unter www.hamburger-wochenblatt.de). Unter Pendlern ist die zweispurige Straße besonders beliebt. Hier kommen Autofahrer morgens und zum Feierabendverkehr recht gut durch, jedenfalls im Vergleich zur parallel verlaufenden Bramfelder Chaussee. Grund sind die wenigen Ampeln auf der Fabriciusstraße. Dass die Straße, die vom Ohlsdorfer Friedhof bis nach Barmbek reicht, durch Wohngebiete führt, stört die Berufspendler dabei offensichtlich weniger.
Herbert Scholz wohnt an der Strecke und wird jeden Morgen von demselben Motorradfahrer geweckt. „Der weckt die ganze Straße auf, wenn er halb sechs hier lang fährt“, sagt der 66-jährige Rentner.
Laut Scholz ist es morgens und zum Feierabendverkehr besonders laut. „Viele fahren hier viel zu schnell. Die vielen Straßenschäden verstärken den Krach noch“, sagt der Rentner. Die Polizei sieht dagegen keinen Bedarf, in der Fabriciusstraße vermehrt zu kontrollieren. „Die Straße ist kein Unfallschwerpunkt und auch der Durchschnitt der dort regelmäßig gemessenen Fahrzeuge liegt unter 50 Kilometer pro Stunde“, sagt Holger Vehren, Polizeipressesprecher. Laut Vehren ist an der Schule An der Seebek eine neue Fußgängerampel geplant.
Herbert Scholz hofft, dass sich nach der 24-Stunden-Kontrolle auf der Fabriciustraße etwas ändert. Und vielleicht lernt die Polizei dann ja auch mal „seinen Motorradfahrer“ persönlich kennen.
Info Blitzer-Marathon: Im vergangenen Jahr kontrollierte die Polizei 299.850 Fahrzeuge. Dabei gingen ihr 2851 Raser ins Netz. Der schnellste Raser fuhr Tempo 140 – 60 Stundenkilometer mehr als erlaubt.
Blitzer-Marathon: Die Liste mit den Orten unter hamburger-wochenblatt.de
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1 Kommentar
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Holger Hirrschoff aus Farmsen-Berne | 17.09.2014 | 11:36  
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