Auf zur historischen Kanalfahrt in Hamburg!

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Schon Mitte der 1920-er Jahre waren Kanalfahrten beliebt, am 12. Mai geht‘s mit dem Alsterdampfer auf Tour Foto: Geschichtswerkstatt

Am 12. Mai mit der Barmbeker Geschichtswerkstatt unterwegs sein

Hamburg. In der Geschichtswerkstatt Barmbek widmen sich seit 1985 rund 15 Ehrenamtliche der Bewahrung der lokalen Historie, bieten Veranstaltungen an, geben Publikationen heraus, gestalten Ausstellungen und Informationstafeln. „Geschichte entsteht durch Menschen“ sagt Werkstattmitarbeiter Reinhard Otto.
Bei der Geschichtswerkstatt geht es vor allem darum den Stadtteil zu entdecken. Einen wichtigen Beitrag dazu leisten die Informationstafeln, die an historisch interessanten Plätzen aufgestellt werden. Die beiden neuesten Tafeln sind am Rundbunker zu finden, dem mächtigen runden Turm am Barmbeker Bahnhof. „Manche halten ihn für einen Wasserturm, umso schöner ist es, dass sich nun jeder auf den neuen Tafeln darüber informieren kann, was es mit dem Bauwerk auf sich hat“, freut sich Otto. Eine Karte mit den Standorten aller Tafeln des Geschichtspfades steht auf www.geschichtswerkstatt-barmbek.de zum Download bereit.
Auch werden geführte Rundgänge durch Barmbek angeboten. Die Termine sind im Programm „Kiek mol - Stadtteilrundgänge“ der Hamburger Geschichtswerkstätten veröffentlicht. Treffpunkt für den nächsten Rundgang unter dem Motto „Rübenkamp bis Langenfort - Altes und Neues in Barmbek-Nord“ ist am Sonntag, 4. Mai, um 14 Uhr an der S-Bahnstation Rübenkamp.Einen weiteren Einblick gibt die Gemeinschaftsausstellung im Landesarbeitsgericht Osterbekstraße. Der Beitrag der Geschichtswerkstatt ist im 2. Stock zu sehen, der 3. Stock wurde vom Hamburger Schulmuseum gestaltet. Das Gerichtsgebäude ist wochentags von 7:30 bis 15 Uhr geöffnet.
Eine Ausstellung zum Thema „Barmbeker Arbeitswelten - Vom Verschwinden und Neuentstehen“ wird vom 24. April bis 20. Juni in der Bücherhalle zu sehen sein. Anhand von Fotos, Texten, Filmausschnitten und Arbeitsprodukten wird der Strukturwandel von einem landwirtschaftlich geprägten Dorf über einen von Industrie und Handwerk dominierten Hamburger Stadtteil bis zur heutigen Büroarbeits- und Dienstleistungsgesellschaft gezeigt. Am 12. Mai, ab 18 Uhr, veranstaltet die Geschichtswerkstatt Barmbek wieder ihre Große Kanalfahrt, mit Live-Musik, Lesung und historischen Bildern, mit literarischen und alltäglichen Geschichten rund um die Alster, den Osterbek- und Goldbekkanal und den Stadtparksee. Mit von der Partie sind – neben den Mitarbeitern der Geschichtswerkstatt Barmbek – die Musikerin Anne Wiemann, der Liedersammler Jochen Wiegandt und der Spurensucher Michael Grill. Die Kanalfahrt (22 Euro) beginnt am Anleger des Museums der Arbeit. Anmeldung und Vorauszahlung sind bei der Geschichtswerkstatt Barmbek, Wiesendamm 25 erforderlich. (ga)

Tel.: 293107, E-Mail: geschichtswerkstattbarmbek@alice-dsl.de
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