Aufwärts zum Gottesdienst

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Pastor Joachim Lang und eins der Kinder schneiden das Band zur Eröffnung durch Fotos: Thiele

Mitglieder der Adventgemeinde spendeten über 47.000 Euro für Fahrstuhl

Barmbek In der Adventgemeinde Hamburg-Barmbek soll es für alle nach oben gehen. Dank des neuen Aufzuges, der infolge des Projekts „Fahren statt steigen“ geplant, aufgebaut und kürzlich eingeweiht wurde, ist die Möglichkeit nun auch jedem Gemeindemitglied gegeben. „Vorher war es behinderten und alten Menschen mit Rollatoren kaum möglich, am Gottesdienst teilzunehmen, weil sich der Saal in der oberen Etage befindet“, erklärte Gemeinderatsmitglied Gerhard Pieplow während der Einweihungszeremonie. „Manche Gemeindemitglieder haben wir sogar nach oben getragen. Andere sind wegen der Barrieren gar nicht mehr erschienen.“
Bis zur Erfüllung der Herzensangelegenheit war es für die Gemeinde ein langer Weg. Bereits im Jahre 2008 beschäftigte sich der Gemeinderat mit der Frage, ob ein Treppenlift oder ein Aufzug angeschafft werden sollte. Schnell war man sich jedoch einig, dass der Wunsch noch nicht finanzierbar ist. Vom Tisch war das Thema damit aber noch lange nicht: Im Oktober 2010 konnte die Gemeindeversammlung von der Dringlichkeit eines Aufzuges überzeugt und das Projekt zum Großprojekt ernannt werden. Satte 70.000 Euro mussten gezahlt werden, ein Mammutprojekt für die Freikirche, die keine Kirchensteuer bezieht. Doch da kam die Gemeinde zum Einsatz: Überwältigende 47.500 Euro der Kosten konnten allein durch großzügige Spenden der 202 Gemeindemitglieder und aus Einnahmen aus Basaren gedeckt werden, für den Rest kamen diverse Stiftungen mit Beihilfen auf. „Eure Spendenbereitschaft und euer Einsatz bei Spendenaktionen waren ein Höhepunkt des Projekts“, lobte Pieplow seine Gemeindebrüder und -schwestern. (ut)
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