Aus Geschichte(n) lernen

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Christel Vierle mit der Anleitung zur Gründung einer Biografiewerkstatt Foto: Meyer/wb

Biografiewerkstatt Farmsen-Berne lädt zur Präsentation des neuen Biografienbuchs

Farmsen-Berne „Gut, dass wir gefragt wurden“ – das ist der Titel des neuesten Buches der Biografiewerkstatt der Kirchengemeinde Farmsen-Berne. 13 betagte oder auch hoch betagte Senioren geben Auskunft über bewegende Erfahrungen ihres Lebens, aus denen heraus sie ihren „Lebensfaden“ gefunden haben. Sie wünschen sich, dass jüngere Generationen von diesem biografischen Ansatz her Zugang zum Verständnis der teilweise stürmischen Jahrzehnte finden, die sie erlebt haben. Ihre Herkunftsorte liegen weit auseinander – Bialystok, Elbing, Tilsit, Langenwaldau, Niederschlesien, Klempin, Pommern, Berlin, Magdeburg – Osnabrück, Hamburg und Altona. Ihre Wege aber haben sie früher oder später in den Raum Berne-Rahlstedt geführt. Ein Jahr hat das neu formierte Team der Biografiewerkstatt für das fünfte Buch gebraucht. In einem zehnwöchigen Vorbereitungsseminar wurden den erfahrenen und neuen ehrenamtlichen Interviewern von Fachleuten journalistische und psychosoziale Kompetenz vermittelt. Sie müssen mit einem Höchstmaß an Sensibilität in die Gespräche mit den Senioren gehen – immer wieder kommt sehr Persönliches zur Sprache. Herausgekommen ist eine Biographiensammlung, die den Leser sehr schnell gefangen nimmt. Dazu Frauke Andresen, Interviewerin: „Anders als in den vorangegangenen Büchern haben wir es hier mit einer breiten Vielfalt an unterschiedlichen Lebensläufen zu tun.“ Weltkrieg und Nachkriegszeit haben die ersten Bücher thematisch bestimmt. Krieg, Vertreibung, Flucht sind auch hier ein Thema. Aber in diesem Buch macht die Fülle auch sehr persönlicher Lebensschicksale den Leser immer wieder betroffen. „Unser fünftes Buch – ein Jubiläumsbuch – zeigt, wie lebendig die Biografiewerkstatt ist. Wir werden daher weiterarbeiten“, sagt Christel Vierle. (rdm/wb)

Die Biografiewerkstatt der Ev. Luth. Kirchengemeinde Farmsen-Berne lädt ein zur Buchpräsentation am Freitag, 5. Februar, 19 Uhr, Friedenskirche Linaustraße 6
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