Ausbau der Fuhle kommt langsam voran

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Schuttberge bestimmen noch das Straßenbild Foto: Leuschen

Bäume bleiben noch lange eingezäunt

Barmbek Wer oft an der Fuhle unterwegs ist, hatte in den vergangenen Wochen nicht den Eindruck, dass es mit den Straßenarbeiten voran geht.
Nun geht es weiter, auch wenn es an manchen Stellen noch aussieht wie nach einem Bombenangriff. In Acht-Wochen-Schritten werde abschnittsweise weiter gebaut werden, erklärt Helma Krstanoski, Sprecherin der Behörde für Wirtschaft, Verkehr und Innovation. Auch der „Bakenwahnsinn“ (das Wochenblatt berichtete) soll ein Ende haben: „Es wurden auf Anregung der Anlieger größere Bauabschnitte gebildet. In den Abschnitten, in denen in den nächsten Wochen und Monaten keine Arbeiten stattfinden können, werden provisorische Asphaltflächen eingerichtet, um einen verkehrssicheren Zustand herzustellen, der ebenfalls einen Rückbau der Baken und Schrankenzäune ermöglicht. In den fertiggestellten Abschnitten können die Baken und Schrankenzäune dann komplett entfernt werden.“
Auch die Parksituation soll sich verbessern. „Die in den nächsten Wochen und Monaten in Angriff genommenen Nebenflächen können nach Fertigstellung direkt zum Parken benutzt werden“, so Krstanoski. „Die übrigen Flächen werden zunächst provisorisch befestigt und können dann auch sofort genutzt werden.“ Die endgültige Pflasterung soll bis Ende November fertiggestellt sein.

44 Straßenbäume



Doch es gibt ein Aber. Dass die 44 Straßenbäume geschützt sein sollen, ist in der Planung offenbar unzureichend berücksichtigt worden. Um die Wurzeln zu schützen, müssen Baumscheiben in einem Spezialbetrieb maßgefertigt werden. Bis das geschieht, bleiben die Bäume eingezäunt, damit der Wurzelbereich nicht übermäßig belastet wird, „jedoch wird die Nebenflächen bis zum Bauzaun komplett geschlossen sein“, so Helma Krstanoski. Um die Pflasterarbeiten von der Baumscheibenherstellung zu entkoppeln, werde als Provisorium eine Holzverschalung in ungefährer Ausbildung der späteren Baumscheiben um die Baum-standorte vorgesehen.
Was das für den Zeitplan bedeutet, könne noch nicht abgesehen, so Krstanoski, „da die Wurzelproblematik für jeden Einzelfall berücksichtigt werden muss. Dies kann erst durch Freilegung der Fundamentbereiche unter Beteiligung eines Baumgutachters geschehen.“ Es sei jedoch nicht auszuschließen, dass nur vier Baumscheiben pro Monat produziert werden und die letzten erst im Frühjahr 2016 eingebaut werden können. (leu)
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