Ausstellung über Stolpersteine in Barmbek

Wann? 28.11.2016

Wo? Poppenhusenstr 12, Poppenhusenstraße 12, 22305 Hamburg DE
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„Stolpersteine in Barmbek“: Die Ausstellung ist bis zum 13. Januar 2017 in der Bücherhalle Barmbek zu sehen Repro: wb
Hamburg: Poppenhusenstr 12 | Die Bücherhalle in der Poppenhusenstraße erzählt die Geschichten der Opfer des Nationalsozialismus in Hamburg

Barmbek Wer kennt sie nicht, die kleinen Messingplatten, die in den Fußweg eingelassen sind? Die sogenannten „Stolpersteine“ sollen an Opfer des Nationalsozialismus erinnern. Überall dort, wo sich solch ein Stolperstein befindet, haben in der direkten Nachbarschaft Menschen gewohnt, die durch die Nationalsozialisten verfolgt wurden und zu Tode kamen. Die Ausstellung „Stolpersteine in Barmbek“ zeigt verschiedene Biografien von Verfolgten im Nationalsozialismus. Einer davon war Willi Häussler, ein Barmbeker Sozialdemokrat, der 1933 wegen seiner „staatsfeindlichen Einstellung“ entlassen wurde. Er leistete jedoch weiterhin Widerstand gegen das nationalsozialistische Herrschaftssystem. So verteilte er Appelle gegen die Nazis, die als Konfirmationsglückwunschkarten getarnt waren. Am 13. Juni 1936 wurde der Barmbeker verhaftet. Erst zwei Jahre später verurteilte man ihn zu sieben Jahren Zuchthaus. Am 22. März 1945 starb Häussler an den Folgen der Zwangsarbeit, die er bereits seit mehreren Jahren in einem Lager in Wilhelmsburg geleistet hatte. Die Ausstellung in der Bücherhalle Barmbek erzählt die ganze Geschichte über Willi Häussler und andere Barmbeker Opfer des Nationalsozialismus. Zum Preis von 6 Euro ist auch eine Broschüre erhältlich, welche die Ausstellung dokumentiert. (ruh)

„Stolpersteine in Barmbek“: 25. November bis 13. Januar 2017, Bücherhalle Barmbek, Poppenhusenstr 12
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