Azubis entwerfen Riesengemälde

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Das „Sahnehäubchen im Ausbildungsjahr“: Insgesamt 45 angehende Malerinnen und Maler haben gemeinsam mit der Christus-Gemeinde ein 50 Meter großes Wandbild für den Stadtteil gemeistertFoto: Busse

Schüler der Gsechs arbeiteten monatelang an dem 50 Meter langen Werk

Barmbek Für mehr Farbe im Stadtteil sorgt die Christus-Gemeinde Barmbek-Süd gemeinsam mit der Berufsschule Gsechs: Die rund 50 Meter lange und fünf Meter hohe Außenmauer des Gemeindehauses der freikirchlichen Gemeinde an der Ecke Gluckstraße/ Marschnerstraße haben Auszubildende des Malerhandwerks mit einem riesig-bunten Wandgemälde geschmückt. Seit April haben die insgesamt 45 beteiligten Azubis eimerweise Farben aufgetragen. Die künstlerische Vorlage hat ein Mitglied der Christus-Gemeinde entworfen. Das Thema: Die biblische Geschichte „Die Speisung der Fünftausend“, in der Jesus fünf Brote und zwei Fische vervielfältigt und damit Tausende von Menschen nährt. „Wir möchten das Miteinander in der Gemeinde und im Stadtteil thematisieren und zeigen, dass wir uns in Barmbek wohlfühlen“, erläutert Pastor Daniel Schnepel. So sind auf dem Wandgemälde Alt und Jung zusammen zu sehen, außerdem Kanus auf dem Eilbekkanal und spielende Kinder – schließlich grenzt die Mauer an ein im Jahr 2014 nach umfangreicher Neugestaltung wiedereröffnetes Spielplatzgelände.

Schweißtreibende Arbeit


Die Ausführung der Malerarbeiten habe großen Spaß gemacht, betonten die jungen Frauen und Männer, die allesamt im zweiten Ausbildungsjahr sind. Das ungewöhnliche Freiluft-Projekt unter Leitung ihres Lehrers Gösta vom Felde war eine Herausforderung: Bei wechselhaftem Wetter und Temperaturen von bis zu 36 Grad wurden die bis zu vier Meter hohen Figuren exakt nach Vorlage komplett in Handarbeit auf die Wand übertragen. Anschließend hauchten ihnen die Azubis mit viel Farbe Leben ein. „Das Wandbild ist das Sahnehäubchen für unsere Azubis“, meint Betsy van Halteren, Abteilungsleiterin an der Berufsschule für angehende Maler an der Gsechs in der Richardstraße. Die Gestaltung haben der Stadtteilrat Barmbek-Süd und die Stiftung Wohnungsgenossenschaft von 1904 finanziell unterstützt. Die Sanierung der Wandfläche und der Grundanstrich durch ein Fachunternehmen haben rund 4.500 Euro gekostet. (cb)
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