Barmbek baut

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Wird hier - am Barmbeker Bahnhof - ein Hochhaus gebaut? Foto: Leuschen

Einladung an die Bürger: Über Bau-Projekte diskutieren

Barmbek. Die Wohnungsbaupolitik der vergangenen zehn Jahre hat die Lage auf dem Wohnungsmarkt bis auf das Äußerste angespannt. Bewerbungsmappen und endlose Schlangen für freie Wohnungen und stetige Mietpreissteigerungen sind das schlechte Ergebnis dieser Politik, argumentiert die Hamburger SPD. Mit dem Bau von jährlich 6.000 Wohnungen will der SPD-Senat dagegen. Vor Ort sorgt dies nicht ausschließlich für positive Resonanz.
Mit dem Fraktionsvorsitzenden der SPD Bezirksfraktion in Hamburg-Nord, wollen die Distrikte SPD Barmbek-Mitte und SPD Barmbek-Nord-Dulsberg einen Überblick zu den geplanten Vorhaben in Barmbek verschaffen. Die Distrikte laden die Bürgerinnen und Bürger ein, gemeinsam nach den verträglichsten Lösungen zu suchen.
In Barmbek finden sich gleich mehrere Bauprojekte, die in der Umsetzungsphase sind. Das ehemalige Opel Dello-Gelände am Holsteinischen Kamp, Vorhaben in der Dieselstraße und ein Hochhaus am Barmbeker Bahnhof werden hier diskutiert werden. „Als Distrikt verstehen wir uns als Mittler zwischen den Entscheidungsträgern und den Bürgerinnen und Bürgern vor Ort. 6.000 Wohnungen können nur mit den Betroffenen gebaut werden, nicht gegen sie.“, so der Distriktsvorsitzende der SPD Barmbek-Mitte, Alexander Kleinow. Dies bekräftigt auch der Distriktsvorsitzende der SPD Barmbek-Nord-Dulsberg, Christopher Leineweber: „Wir wollen den Bürgerinnen und Bürgen mit dieser Veranstaltung die Möglichkeit geben, sich aktiv in die Gestaltung unserer Stadtteile einzubringen und mit Anregungen an der Planung zu partizipieren.“. Dennoch sei das Ziel, mehr Wohnraum zu schaffen für eine wachsende Stadt unumgänglich um einer Verdrängung der Mieter zu vermeiden, betont Kleinow. (pi)

Offene Veranstaltung zu den Bauprojekten in Barmbek am Dienstag, 15. Mai, um 19.30 Uhr im Osterbek-Forum, Hufnerstraße 17.
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