Barmbek für Familien

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So soll das neue Quartier „Barmbek Family“ auf dem Wilhelm Rupprecht Platz aussehen.Die Kinder der dort einziehenden Familien dürfen die Spielflächen mitplanen Foto: BVE

Quartier „Barmbek Family“ wächst auf ehemaligem BU-Fußballplatz

Barmbek Wo früher die Fußball-Weltstars Charly Dörfel und Andreas Brehme für den HSV Barmbek-Uhlenhorst Tore schossen, entstehen nun 160 neue, öffentlich geförderte Wohnungen: Auf dem Wilhelm-Rupprecht-Platz, dem Stadion des Hamburger Traditionsvereins Barmbek-Uhlenhorst, und einer bisher gewerblich genutzten Fläche baut der Bauverein der Elbgemeinden (BVE) auf 8.802 Quadratmetern ein neues Quartier. Es ist gleichzeitig der Startschuss für die Umsetzung des großen Bebauungsplans Barmbek Nord 11 mit insgesamt 675 Wohnungen auf etwa 10,4 Hektar im Dieselstraßenquartier (das Wochenblatt berichtete). Ende 2016 soll es mit den Bauarbeiten losgehen. Barmbek werde durch das neue Quartier „Barmbek Family“ jünger und noch attraktiver, aber nicht teurer, sagt BVE-Vorstand Michael Wulf. Die Wohnungen in den Größen von ein bis vier Zimmern sind überwiegend für Familien geplant. Die Mieten liegen zu Beginn zwischen 6,20 und 8,30 Euro pro Quadratmeter.
Zu den Besonderheiten des Neubaus zählen – neben einer Baugemeinschaft – auch zehn Wohnungen speziell für junge Erwachsene Projekt „Hier wohnt Hamburgs Jugend“, initiiert von der Behörde für Arbeit, Soziales, Familie und Integration. Neuland betritt der BVE mit einem Quartierstreffpunkt mit Café und öffentlichen Waschmaschinen für Bewohner und Nachbarn. Betrieben wird das Café von der Baugemeinschaft. Der BVE ist mit mehr als 20.000 Mitgliedern eine der größten Wohnungsgenossenschaften Deutschlands. Zum Bestand gehören 14.000 Wohnungen. „Mit dem preisgekrönten Entwurf des Architekturbüros KBNK wird es gelingen, ein lebenswertes, buntes und vielfältiges Stück Barmbek neu zu errichten, das die Tradition des Wohnungsbaus der 1920er-Jahre modern interpretiert. Besonders überzeugend sind die gekonnt gegliederte Fassadengestaltung und die feinen architektonischen Details. Großzügige Öffnungen vernetzen den neu entstehenden grünen Innenhof mit dem Stadtteil. Das sehr überzeugende Konzept des BVE, hier unterschiedliche Bewohnergruppen zusammen zu bringen, festigt Barmbek-Nord als beliebte Nachbarschaft weiterhin“, beurteilt Hans-Peter Boltres, Leiter des Fachamts Stadt- und Landschaftsplanung Bezirk Nord, das BVE-Projekt. (leu)
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