Barmbek mit 24 Millionen Euro gefördert

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Bezirkschef Harald Rösler (4. v. l.) traf sich mit Schülern, die kürzlich die Begrenzung zur Flüchtlingsunterkunft am Museum der Arbeit verzierten Foto: Heume

Städtebauförderung stellt Gelder bis 2018 bereits

Barmbek Das Wetter spielte mit bei der zentralen Veranstaltung des Tags der Städtebauförderung: Bei sommerlichen Temperaturen begrüßte Mateusz Lendzinski von BIG Städtebau die Gäste auf dem Bert-Kaempfert-Platz. In seinem Grußwort erläuterte Bezirksamtsleiter Harald Rösler, dass in Barmbek bis 2018, dem Ende der Förderperiode, 24 Millionen Euro aus der Städtebauförderung eingesetzt werden. Und dieser Einsatz lohne sich, denn schon jetzt belaufen sich die Investitionen privater Investoren rund um das Barmbeker Zentrum, beispielsweise für neuen Wohnraum, auf 300 Millionen Euro.Staatsrat Matthias Kock von der Behörde für Stadtentwicklung betonte dass „Städtebauförderung keinesfalls, wie so häufig kritisiert, die Vernichtung von Grünflächen“ bedeute. Dafür allerdings sei eine bestimmte Gebäudehöhe für Neubauten unverzichtbar. Dass bereits vor dem zweiten Weltkrieg in Barmbek vier- bis fünfstöckige Wohngebäude üblich waren, davon konnten sich die Teilnehmer des Rundgangs der Geschichtswerkstatt Barmbek überzeugen. Reinhard Otto zeigte zusammen mit Jasmin Castro Frenzel vom Fachamt Stadt- und Landschaftsplanung rund um den Barmbeker Bahnhof historische Bilder und erläuterte anschaulich den Veränderungsprozess über die Jahre. Auch gebe es, so Otto, nicht nur Veränderung im Stadtteil, sondern auch Tradition. So sei beispielsweise das Gebäude in dem sich die Apotheke an der Ecke Fuhlsbüttler Straße/Pestalozzistraße befinde, heute im Besitz des Enkels des ursprünglichen Eigentümers. Dafür, dass Tradition weiterlebt oder gar wiederbelebt wird, will Otto sich einsetzen. So mache er sich zur Zeit dafür stark, dass die für das Erdgeschoss des geplanten Hotel garni an der Bahnhofslinse vorgesehene Bäckerei den Namen „Café König“ erhalten solle. Denn das legendäre Café König hatte genau hier ehemals seinen Standort. (ruh)
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