„Barmbek schafft das!“

Anzeige
In der Hufnerstraße 51 finden in den nächsten drei Jahren 157 Flüchtlingen eine Unterkunft Symbolfoto: wb

Eugen Block stellt ehemaliges Betriebsgelände für Flüchtlinge zur Verfügung

Barmbek Hunderte Besucher kamen, die Kreuzkirche war rappelvoll. Um mehr Sitzplätze zu schaffen wurden eigens die Emporen geöffnet. Die Einrichtung einer Flüchtlingsunterkunft an der Hufnerstraße 51 fällt aus dem Rahmen. Das ehemalige Betriebsgelände der Block Gruppe war, wie ausführlich berichtet, für den Neubau von Wohnungen vorgesehen, nachdem die Zentrale der Steakhouse-Kette nach Hummelsbüttel umgezogen war. Doch auf Initiative von Eugen Block sollen die bestehenden Gebäude in den nächsten drei Jahren der Folgeunterbringung vom 157 Flüchtlingen dienen. Harald Rösler würdigte Blocks Entscheidung.
Damit werde zugleich jahrelanger Leerstand der Gebäude vermieden. Geplanter Einzug der ersten Bewohner ist noch im Herbst. Der Bezirksamtsleiter verband die dramatischen Bilder dieser Tage mit dem Wunsch, dass Regierungen und Parlamente in Europa „möglichst kluge, menschenwürdige und praktikable Entscheidungen treffen, um das derzeitige Elend der Menschen auf der Flucht wieder abklingen zu lassen.“ Hamburg stehe indessen weiter in der Pflicht, für menschenwürdige Unterkünfte zu sorgen. Vertreter der BASFI und des künftigen Betreibers förden & wohnen (f&w) informierten ausführlich über Details der Einrichtung, die schon im Spätherbst eröffnet wird.
Viele Gästen erkundigten sich ausführlich über Möglichkeiten einer sinnvollen Unterstützung der Neuankömmlinge in der Hufnerstraße. „Barmbek schafft das!“ sagte Rösler bei derm Info-Abend. „Hier herrscht der Inbegriff von Willkommenskultur.“ Das ehrenamtliche Engagement für die künftigen Bewohner soll von einem runden Tisch koordiniert werden.
Ursprünglich sollten an Stelle der früheren Firmenzentrale 140 Wohnungen entstehen. Anwohner wurden bereits über das Bauvorhaben informiert und der Verwaltung lag ein entsprechender Antrag vor. (wh)

Wer mithelfen möchte, meldet sich unter: sozialraummanagement@hamburg-nord.hamburg.de
Anzeige
Anzeige
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.
Anzeige
Anzeige