Barmbeker Schüler feiern Neubau mit Bastelaktion

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290 Schüler besuchen die Grundschule Humboldtstraße in 14 Klassen. Der dreigeschossige Neubau auf dem Schulgelände kostete 7,8 Mio. Euro Foto: Haas
Hamburg: Humboldtstraße 30 |

Viel Platz gibt es mittlerweile an der Grundschule Humboldtstraße. Anbau kostet 7,8 Millionen Euro

Barmbek-Süd Schon im September wurde er bezogen. Feierlich eröffnet wurde der neue Erweiterungsbau der Grundschule Humboldtstraße am Mittwoch (30. Dezember): Beim großen öffentlichen Weihnachtsbasteln in allen Räumen. Insgesamt 290 Schüler, ihre Lehrer und Eltern feierten mit. Im Neubau werden jetzt die jeweils dreizügigen Klassen 3 und 4 lernen. Jeweils drei erste und zweite Klassen besuchen weiter den Kreuzbau nebenan.

Basteln und Verkauf

Während Schulkinder überall eifrig Weihnachts-Deko basteln, haben auch die Eltern gut zu tun: Am Stand des Schulvereins im Foyer etwa verkaufen sie begehrte T-Shirts mit einem Sticker von Humboldt-Pinguin Alex, dem Schulmaskottchen. Ebenso bieten sie Mehrwegbecher an – im Kampf gegen den Plastikmüll. Der Erlös fließt in Schulprojekte. Andere Mütter bedienen hungrige große und kleine Gäste in der Cafeteria mit Selbstgebackenem. Claudia Luba und Martina Muth präsentieren die Schulbibliothek, die sie mit anderen Eltern in den
Unterrichtszeiten täglich während drei Stunden öffnen und betreuen. „Das Lesen wird hier besonders gefördert, wir Eltern tragen dazu bei“, erklärt Elternratsvorsitzende Simone Kohl.

Platz für Schülerchöre

„Alle Klassen haben hier im Neubau jetzt einen zusätzlichen Gruppenraum. Zudem gibt es einen Musikraum, den auch unsere Chöre nutzen.“ Stolz listet Schulleiterin Caroline Weigmann die Räume im Neubau auf, der immerhin 7,8 Millionen Euro kostete. Auch die Schulverwaltung sei hier eingezogen – es gibt Lehrer- und Beratungszimmer, dazu eine weitere Sporthalle und eine Lehrküche, nebst einem Raum für den Fachunterricht, in dem die Schüler forschen und experimentieren. Über den Theaterraum freut sich die Schulleiterin besonders. Bestens gerüstet sei man jetzt auch räumlich für die Ganztagsbetreuung: mit Pausenhalle, einer Mensa und „Lernlandschaften“, in denen sich die Kinder aufhalten können. Besonders lobt Caroline Weigmann die Kooperation mit den Eltern zur Gestaltung des Schullebens. Am 23. Dezember um 11 Uhr etwa sind alle wieder dabei. „Dann singen wir in der St. Gertrud-Kirche gemeinsam Weihnachtslieder.“ (wh)
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