Barrierefreier Umbau des Alsterwanderweges

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Der Alsterwanderweg stellt für gehandicapte Menschen, Müttern mit Kinderwagen und ältere Menschen so manche Herausforderung dar: wie hier die Treppe nahe der Alsterparkbrücke. Foto: Kuchenbecker
Ohlsdorf. Der Alsterwanderweg ist nur in Teilstücken barrierefrei. Doch dass soll sich jetzt ändern. Gemeinsam setzen sich derzeit SPD und FDP für einen barrierefreien Alsterwanderweg ein, der für jeden zugängig sein soll. Ralf Lindenberg, FDP-Bezirksabgeordneter aus Alsterdorf: „Die FDP Hamburg-Nord drängt auf einen barrierefreien Ausbau der Alsterwege, beginnend in Teilstrecken, um Rundgänge an den schönsten Flussläufen der Alster zu ermöglichen. Das betrifft vorrangig die Strecke zwischen Karl-Metzger-Straße bis zur neuen Ohlsdorfer Schleuse / Am Hasenberge.“ Bislang sei nur der Wanderweg vom Alsterdorfer Damm in Richtung Hindenburgstraße barrierefrei auf beiden Uferseiten ausgebaut worden. Auf der Bezirksversammlung Hamburg-Nord drängten die beiden Parteien auf einen zügigen Ausbau und schlugen drei Maßnahmen vor, die kurzfristig umgesetzt werden sollen. „Nach langer Pause ist es jetzt dringend erforderlich an weiteren Stellen mit leicht realisierbaren Maßnahmen weitere barrierefreier Teilstücke in der zentralen Grünachse im Bezirk, dem Alsterwanderweg, zu schaffen,“ sagte Jörg W. Lewin, umweltpolitische Sprecher der SPD-Fraktion im Bezirk Nord.
Ein Hindernis stelle eine steile Treppe an der Einmündung des Skagerrakkanals auf der südöstlichen Seite zur Rathenaustraße dar. Als Maßnahme ist der Bau einer Rampe, welche die vorhandene Treppenanlage am Skagerrakkanal, vor dem Einfluss in die Alster, ersetzen soll, geplant. Denn bislang ist diese Treppe nicht für Rollstuhlfahrer passierbar. „Ein Ausbau als Forstsetzung des Wanderweges ist deshalb dringend geboten“, argumentiert die FDP. Weiter wurde vorgeschlagen an der Fußgängerbrücke über den Altarm der Alster an der Ohlsdorfer Alsterwiese die steile Treppe zur Wiese zu einem kleinen Hügel anzuschütten mit einer behindertengerechten Rampe zu versehen. Später könnte die Nordseite des Hügels in Ergänzung zu dem dort vorhandenem Spielplatz auch als kleiner Rodelhügel für Kinder und Jugendliche genutzt werden kann. SPD und FDP setzen nun kurzfristig darauf, dass diese Maßnahmen schon 2014 umgesetzt werden können. Die Anträge wurden gestellt. (nk)
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