Bauverzögerung am Nüßlerkamp

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In diesem Haus leben die noch verbliebenen Mieter. Die Wohnungen sind laut Sahle Wohnen wieder bewohnbar gemacht worden Foto: Sobersko

Bauherr Sahle Wohnen: Im Oktober geht es weiter

Bramfeld. „Da passiert ja nie was, da wächst sogar schon wieder Unkraut aus den Baugruben“, empören sich Anwohner der Baustelle am Nüßlerkamp. Alte Gebäude wurden abgerissen, große Baugruben ausgehoben – doch seitdem scheint es, als liege das Areal im Dornröschenschlaf. Dazu Simone Bönisch, Pressesprecherin der Sahle Wohnen: „Dadurch, dass die Situation mit einigen bisherigen Mietern auf dem Grundstück so lange ungeklärt war, hat Sahle Wohnen zunächst andere Bauprojekte in Frankfurt (Europaviertel) und Köln (Westhovenpark) vorgezogen.“ Ende des Monats soll es dann weitere Informationen geben, wann und wie es vor Ort weitergehen soll. Aktuell wohnen auf dem Grundstück noch sieben Mieter in den Blöcken elf bis dreizehn.
Bis auf einen Mieter wurden inzwischen mit allen Vereinbarungen getroffen, dass sie nach Fertigstellung in den Neubau umziehen werden. Zwei der verbliebenen Mieter sind aus dem Block siebzehn, der inzwischen abgerissen wurde, in den Block elf umgezogen.
Für diese Zwischennutzung waren im Block elf zwei Wohnungen fertiggestellt worden. In der Vergangenheit hatte eine Handvoll Mieter jahrelang gegen die Räumung der Häuser und Wohnungen protestiert und für eine Sanierung statt eines Abriss plädiert. (ts)
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