Beste Rettungshelferin

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Maike Eisenhauer (links, 22) wurde von Kursleiter Peter Liesenfeld (33) zum Rettungshelfer ausgebildet Foto: Röhe

22-jährige Barmbekerin qualifiziert sich für Einsatz bei der igs

Barmbek. Ein Großereignis, das Zehntausende von Besuchern nach Hamburg lockt, steht unmittelbar bevor: Die internationale Gartenschau (igs) in Wilhelmsburg. Wo viele Menschen aufeinander treffen, braucht der eine oder andere Hilfe. Aus diesem Grund wurden seit Januar 30 Teilnehmer als Fachkraft zum Rettungshelfer ausgebildet – unter ihnen Maike Eisenhauer aus Barmbek.
„Mein Berufswunsch ist schon lange Rettungssanitäter. Von daher kam mir der Kurs zur Qualifizierung zum Rettungshelfer sehr gelegen“, sagt Maike Eisenhauer. „Mir macht es viel Spaß, anderen Menschen zu helfen“, ergänzt die 22-Jährige.
Wenn vom 26. April bis 13. Oktober die Gartenschau in Wilhelmsburg ihre Tore öffnet, lauern zwischen Blumenbeeten, Wasserbassins, Veranstaltungsflächen oder in Kinderspielbereichen auch Verletzungsgefahren.
„Wir sind aber auch Ansprechpartner für verloren gegangene Kinder und unterstützen Menschen mit Behinderungen“, sagt Maike Eisenhauer. Während des Kurses absolvierte sie auch einige Tage in einem Krankenhaus. „Das war eine tolle Erfahrung für mich. Mein Interesse an der Medizin ist sehr groß“, sagt sie freudestrahlend. Denn: die 22-Jährige ging als Kursbeste hervor.
Um den Besuchern der igs in Notsituationen schnelle Hilfe und Sicherheit zu bieten, hat die Schule für Gesundheits- und Pflegeberufe der SBB Kompetenz gGmbH in Kooperation mit dem DRK-Harburg die zwölf Wochen dauernde Fortbildung zu „Rettungshelfern plus einsatzbezogene Dienstleistung“ für die sanitätsdienstliche und unterstützende Versorgung qualifiziert.
„Die neuen Rettungshelfer stehen den Besuchern jederzeit als Ansprechpartner nicht nur im Sanitätsbereich, sondern auch in Fragen rund um die Veranstaltung zur Verfügung“, sagt Thomas Anklam, Betriebsleiter der SBB Kompetenz gGmbH. Außerdem plane das Deutsche Rote Kreuz die igs-Mitarbeiter im Kreisverband Harburg oder einer der Tochtergesellschaften anschließend weiterzubeschäftigen. „Die Chancen, die neuen Rettungshelfer längerfristig bei uns im Kreisverband zu beschäftigen, stehen sehr gut“, sagt Harald Krüger, Kreisgeschäftsführer des DRK-Harburg. (mr)
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