Bezirksamtschef Rösler gegen Privatisierungen

Anzeige
Harald Rösler, Leiter des Bezirksamtes Hamburg-Nord, erteilte einer zunehmenden Privatisierung öffentlicher Aufgabenbereiche eine klare AbsageFoto: Hanke
Hamburg-Nord. In der Spardebatte um die Haushalte der Bezirksämter wird mitunter die Privatisierung von Bereichen der Bezirksarbeit als Lösung genannt. Diesem Weg hat Harald Rösler, der Leiter des Bezirksamtes Hamburg-Nord und Leiter der Lenkungsgruppe für die Sparpläne der Bezirksämter, sowohl für den Bezirk Nord als auch für die Arbeit in der Lenkungsgruppe eine klare Absage erteilt: „Von einer bevorstehenden Privatisierungswelle kann keine Rede sein. Auch das Modernisierungsprojekt Bezirksverwaltung 2020 sieht hierfür keinen Ansatz.“ Rösler räumt ein, dass es in der Vergangenheit „größere Aktionen“ von Privatisierungen gegeben habe wie zum Beispiel die weitgehende Privatisierung von Gebäude–
reinigungsaufgaben. Postdienste, Dienstleistungen bei der Pflege des öffentlichen Grüns, Planungs- und Bauleistungen sowie Auf- und Abbauleistungen und Sicherheitsdienste in der Sporthalle Hamburg wurden bereits von privaten Unternehmen geleistet. Doch an eine Intensivierung derartiger Vergaben an nichtstaatliche Institutionen wird nicht gedacht. (ch)
Anzeige
Anzeige
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.
Anzeige
Anzeige