Brachland in Bramfeld

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Alle Teilnehmer hörten konzentriert und interessiert den Wortbeiträgen zu.Foto: Sobersko

Urban Gardening Areal ist beliebteste Lösung

Bramfeld. Am Mittwoch, 6. Februar, tagte die Stadtteilkonferenz Bramfeld und war trotz schlechtem Wetter und Fußball-Länderspiel gut besucht. Das scheint nicht verwunderlich, angesichts der spannenden Themen, die Bramfeld zurzeit zu bieten hat. Vertreterinnen des Verein Kulturinsel Bramfeld e.V., Britta Burmeister und Ulrike Bahnsen, gaben eine kurze Zusammenfassung der neusten Entwicklungen und auch Otfried Hilbert von den Grünen lieferte ergänzende Informationen dazu. Zentrales Thema des Abends wurde das Brachland zwischen Bramfelder Chaussee und Fabriciusstraße.

Ausschreibungen beginnen im Frühjahr

Tatsache ist, dass die Bezirksversammlung einen rechtssicheren Ausschreibungstext verabschiedet hat und dass nun die Projekt- und Bauplanung in professionelle Hände gegeben werden soll. (Das WochenBlatt berichtete) Auf Nachfrage aus Reihen der Konferenz, auf welchen Zeitrahmen man sich nun einstellen müsse, konnten vom Kulturinselverein keine näheren Angaben gemacht werden, Otfried Hilbert zeigte sich aber hoffnungsvoll, dass die Ausschreibung wohl im Frühjahr beginnen könne und dass das ausgewählte Planungsbüro seine Arbeit noch vor der Sommerpause aufnehmen kann. Harry Schaub, mahnte schmunzelnd im Hinblick auf die Elbphilharmonie vor zu viel Optimismus. Der neue Kreisvorsitzende der FDP Bramfeld, Alexander Müller, zeichnete sich an diesem Abend mit der Frage, was denn die Kulturinsel sei, durch Unwissenheit aus. Nachdem es von Mitarbeitern des Projekts „Zukunft Arbeit“ gerodet wurde, wird nun von verschiedenen Institutionen Bramfelds über eine mögliche Nutzung nachgedacht.

Zukunft der Fläche noch offen

Übereinstimmend waren alle der Ansicht, dass ein solches Brachland mitten im Ortskern kein schönes Bild gebe. Neben Vorschlägen zu möglichen Veranstaltungen, wie kleinen Märkten oder die Einrichtung einer Park- und Spiellandschaft, war der Favorit der Aufbau eines „Urban Gardening“ Areals. Diese Idee aus den USA inmitten von Großstadt-Ballungsgebieten kleine Gartenzonen anzulegen, die dann von den Bürgern selbst gepflegt werden, hat schon vor längerem Einzug nach Deutschland gefunden. (ts)
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