Brakula-Sanierung beschlossen

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Jens Schwieger (SPD), Uwe Schmidt, Brakula und Lars Pochnicht (SPD) begutachten gemeinsam Schäden im Brakula Foto: Sobersko

SPD-Antrag mit FDP-Enthaltung beschlossen. CDU pocht auf Wirtschaftlichkeit

Bramfeld. Jetzt ist es beschlossene Sache: In der Bürgerschaftssitzung am vorigen Donnerstag ist der SPD-Antrag auf Sanierung des Bramfelder Kulturladen angenommen worden.

Es gab Unterstützung aus allen Fraktion außer von der FDP, die sich enthielt. Das nötige Geld in Höhe von 1,3 Millionen Euro soll großteils aus dem ,Sanierungsfonds 2020 kommen. Ein Antrag der FDP, das Thema an den Kulturausschuss zurückzuverweisen, war abgelehnt worden. Die CDU-Fraktion stimmte dem Antrag zu - allerdings ohne die Stimme des Bramfelder Bürgerschaftsabgeordneten Thomas Kreuzmann. Er hatte kurz vor der Abstimmung den Saal verlassen und kehrte nach Ende der Abstimmung zurück. Er hatte nach Bekanntwerden der Pläne die Sanierung grundsätzlich begrüßt, jedoch intensiv auf wirtschaftliches Handeln der Betreiber gepocht (das WochenBlatt berichtete).
Am Tag nach der Beschlussfassung im Hamburger Landesparlament erhielten Brakula-Geschäftsführer Uwe Schmidt und Vorstandsmitglied Harry Schaub feierlich einen symbolischen Scheck in Höhe von 1,3 Millionen Euro. Nun soll das 130 Jahre alte Bauernhaus, eines der ältesten noch erhaltenen in Hamburg, saniert werden.
Sanierung in 2014
Uwe Schmidt, Geschäftsführer des Brakula, dankte insbesondere den SPD-Politikern – dessen Bramfelder Fraktion fast komplett vertreten war – für ihren Einsatz und konnte in Gedanken auch schon planen. „Wir würden gerne im Vorderhaus mit der Erneuerung der Böden beginnen und dann während der Sommerpause 2014 im Hinterhaus weitermachen. Natürlich alles streng unter Berücksichtigung der Statik und der Denkmalschutzbestimmungen. Vielleicht haben wir dann ja schon die Chance im Sommer Veranstaltungen in ein Zelt auf das Nebengrundstück auszulagern“, sagt Uwe Schmidt mit Blick auf das Gelände, wo sich zurzeit noch der Autohändler befindet. Die Sanierung gilt vielen auch bereits ein Schritt in Richtung Bramfelder Kulturinsel. Das betont auch Regina Jäck: „Die Kulturinsel ist längst nicht mehr nur Vision. Sie ist in greifbarer Nähe.“(ts)
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