Bramfeld: Rampe für Optis im Weiher

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Belastungsprobe mit vielen Beteiligten, darunter Simone Bock (links), Thomas Ritzenhoff (3. v. l.), Torstel Rendtel 4. v. l.), Raimar Iselt (5. v. l.) und Sandro Kappe (3. v. r.) Foto: tel
Hamburg: Georg-Raloff-Ring |

Segelkinder am Appelhoffweiher können jetzt einfach slippen

Bramfeld Dank einer neuen Rampe können die Segel-Kinder vom Appelhoffweiher seit vergangener Woche ihre Optis endlich mühelos zu Wasser lassen (Fachausdruck: slippen). Darüber freute sich nicht nur der sportliche Nachwuchs sondern auch Segelprojekt-Leiter Dirk Tiedemann (57) und seine Chefin Simone Bock vom Haus der Jugend sowie Bezirksamtsleiter Thomas Ritzenhoff: „Wer braucht die Alster, wenn man einen Appelhoffweiher hat?“ Augenzwinkernd wünschte sich Ritzenhoff „für 2028 ein paar Olympiateilnehmer“.
Zwei Anläufe für die Slipanlage waren aus Kostengründen gescheitert. Erst als der Vorsitzende des Stadtteilbeirats, Sandro Kappe, die Leitung des Ausbildungszentrums Bau (AZB) für die Idee begeistern konnte, kam die Sache ins Rollen. AZB-Geschäftsführer Torsten Rendtel: „Sechs Azubis und zwei Ausbilder haben einen Großteil der Arbeit hier ausgeführt“, unterstützt von Grünplaner Raimar Iselt und finanziert durch Gelder der Bezirksversammlung und des Bezirksamtes. So kam man letztlich mit rund 18.000 Euro Kosten inklusive der nötigen Rammarbeiten aus. In Steilshoop ist der Segelsport längst aus seiner scheinbar elitären Ecke geholt: Zehn (überwiegend gespendete) Optimistenjollen stehen jetzt rund 50 Nachwuchsseglern zur Verfügung. Fast täglich werden auf dem Appelhoffweiher die weißen Opti-Segel gesetzt. Neben Kursen vom Haus der Jugend Steilshoop profitieren auch die Schule Appelhoff sowie das Gymnasium Osterbek von der Einrichtung. Um die neue Slipanlage optimal nutzen zu können, werden vom Haus der Jugend noch segelerfahrene Jugendliche als ehrenamtliche Ausbildungshelfer gesucht. (tel)

Zum Segelkursus anmelden kann man sich unter Telefon 428815677
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