Bramfelder Urgestein Harry Schaub ist tot

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Harry Schaub war nicht nur treuer Wochenblatt-Leser, sondern oft auch kompetenter Interviewpartner Foto: Archiv

Ein Nachruf von Uwe Schmidt

Bramfeld Im Stadtteil wird er fehlen, denn er war mit Leib und Seele überzeugter Bramfelder: Harry Schaub ist kurz vor seinem 83. Geburtstag nach schwerer Krankheit gestorben. Harry Schaub hat jahrelang die Stadtteilkonferenz moderiert. Er hat dies mit Witz und Klugheit getan und war immer ein wohlwollender Förderer der Interessen der Bürger. Sein leidenschaftlicher Einsatz für eine Schienenanbindung nach Bramfeld war eines seiner großen Themen und die Ausdauer, mit der er sich dafür eingesetzt hat, sein Markenzeichen. Hitzige Diskussionen in zwei Sätzen zusammenzufassen und die Streithähne mit einem Lächeln auf den Lippen nach Hause zu schicken, war seine Spezialität. Er konnte aus seinem bewegten Leben ausgiebig erzählen, war aber ein ebenso mutiger Frager und Zuhörer. Im Brakula hat er über 25 Jahre die Weichen gestellt und sich für „sein Haus“ und die Mitarbeiter stark gemacht. Für mich persönlich war er wie ein Vater. Beinahe jeden Tag war er da, um zu schauen, was es Neues gibt, um zu erzählen, was ihn beschäftigt oder um zu fragen, was dieser oder jener so macht. Nun kommt er nicht mehr.“

Die Trauerfeier ist am Montag, 25. Juli, um 12.30 Uhr, Kapelle des Bramfelder Friedhofs (Berner Chaussee 50 – 56, Bus 277, Haltestelle Hohnerkamp). Die Bestattung soll im engsten Familienkreis stattfinden.
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