„Der Rosenkrieg“ verspricht viele Scherben

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„Der Rosenkrieg“ verspricht turbulente Szenen. Foto: hfr

Theatergruppe „Spunck“ inszeniert Ehedrama / Porzellanspenden erbeten

Barmbek. Die Theatergruppe „Spunck“ braucht Unterstützung: Um es bei jeder Vorstellung richtig krachen lassen zu können, freuen sich die Theaterleute über Porzellanspenden für ihre neue Produktion. Verliebt, verlobt, verheiratet und sie lebten glücklich bis ans Ende ihrer Tage. Diesen Traum haben auch Barbara und Jonathan Rose geträumt, er als erfolgreicher Anwalt und sie mit eigenem Catering-Service – bis die Fassade laut krachend und mit vielen Scherben zerbricht. Es folgt ein amüsant-skurriler Scheidungskrieg, in dem das ehemals liebende Paar, durch ihre Anwälte animiert, zum Äußersten geht und darüber hinaus. „Der Rosenkrieg“ basiert auf einem Roman von Warren Adler, den Danny de Vito 1989 mit Kathleen Turner und Michael Douglas in den Hauptrollen verfilmte. Im Gegensatz zu dem Hollywood-Blockbuster, der die Vorgeschichte Roses in den Mittelpunkt stellte, konzentriert sich Adler in der Bühnenadaption seines Erfolgsromans auf den absurd-witzigen Ehekrieg der beiden. Mit dem Rosenkrieg wagen die „Spuncks“ sich auf modernes Terrain, wobei sie auf ihre eigene humorvolle und geistreiche Art eine Auseinandersetzung mit aktuellen sozialen Themen präsentieren. Inszeniert wird die bittere Komödie von Marten Voigt, der als Bühnenmaler für das Thalia Theater von Haus aus ein besonderes Händchen für eindrucksvolle Abgänge hinter raffiniert gestaltete Kulissen hat. (ba/hfr)

Premiere: Freitag, 26. Oktober, 20 Uhr, Die Burg, Biedermannplatz 19.
Wer Porzellan spenden will, meldet sich bitte per E-mail: info@spunck.de
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