Die „100“ sind voll

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Zum 100. Geburtstag gab es rote Rosen: Henni Fahrenkrog Foto: Busse

Henni Fahrenkrog feiert gleich zwei Mal

Barmbek „Kaum zu glauben, jetzt habe ich die Hundert voll“ – Henni Fahrenkrog schüttelt ungläubig den Kopf. Zu ihrem Ehrentag am 15. Juli gab es eine große Geburtstagsfeier: Mit 24 Gästen hat sie im Altenheim St. Gertrud, in dem sie seit 2011 lebt, auf ihr Wohlergehen angestoßen. Darunter ihr Sohn, Enkelkinder, Urenkel und sogar der erste Ururenkel. „Alle haben an mich gedacht, sie kommen alle gern zu Oma“, freut sich Henni Fahrenkrog und blickt auf die vielen farbenprächtigen Blumensträuße, die ihr Zimmer schmücken. Doch der erste Gratulant gleich morgens um neun kam aus dem eigenen Haus: eine rote Rose von einem der Altenheimbewohner. Erst 77 Jahre zählt der „junge Verehrer“. Auch von der Barmbeker Kreuzkirche kamen Gratulanten, dort hat sich die alte Dame mit der warmherzigen Ausstrahlung viele Jahre ehrenamtlich engagiert, hat bei den Seniorentreffen Kaffee ausgeschenkt und dafür gesorgt, dass sich alle wohlfühlen. „Schon früher haben wir gerne gefeiert, es gab selbstgebackenen Kuchen und der frische Rosinenstuten, der war lecker“, erinnert sie sich an ihre alte Heimat, das Dorf Seekamp bei Heiligenhafen an der Ostsee, wo sie als Jüngstes von elf Geschwistern geboren wurde und als Kriegswitwe ihren Sohn aufgezogen hat. Als sie 70 Jahre alt wurde, holte dieser sie nach Barmbek. Heute genießt Henni Fahrenkrog die Geselligkeit im Altenheim, hat viele Kontakte im Haus, beteiligt sich rege an Ausfahrten und Kaffeenachmittagen und spielt leidenschaftlich gerne „Mensch ärgere Dich nicht“. Doch heute steht etwas anderes auf dem Programm: Eine weitere Geburtstagsparty für die Hundertjährige mit den Nachbarn von St. Gertrud. (cb)
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