Die neue „Frau Bramfeld“

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Sie managt jetzt Bramfeld: Sylvia Soggia Foto: Sobersko

Quartiersmanagerin Sylvia Soggia startete in ihr neues Amt

Von Tanja Sobersko
Bramfeld. Es war ein ganz besonderer Tag für Bramfeld: Sylvia Soggia, 44, ist jetzt von Wirtschaftssenator Frank Horch (parteilos) als Bramfelder Quartiersmanagerin begrüßt worden. Im Namen der Bramfelder
Interessengemeinschaft (Brain) wurde sie von Vorstandsmitglied Carl-Heinz Jahnke willkommen geheißen. Zahlreiche Vertreter aus Politik und Wirtschaft - auch von Brain - waren gekommen, um ein Zeichen zu setzen für das „neue“ Bramfeld, aber auch um ganz allgemein die Bedeutung des Quartiersmanagements zu betonen.

„Hamburg lebt
von seinen Stadteilen“
Frank Horch,
Wirtschaftssenator

So waren auch Bezirksamtsleiter Thomas Ritzenhoff, CDU Politiker Frank Schira und Vizepräsident der Handelskammer Andreas Bartmann vor Ort. Wirtschaftssenator Horch lobte in seinem Grußwort das Engagement der Bramfelder Geschäftsleute. Dass es ihnen gelungen war, die Selbstbeteiligung in Höhe von 50 Prozent der Finanzierung - die Kosten für drei Jahre belaufen sich auf 126.000 Euro - aufzubringen, hätte das Quartiersmanagement für den Stadtteil erst möglich gemacht. „Hamburg lebt von seinen Stadtteilen“, betonte der Wirtschaftssenator und bescheinigte dem Quartiersmanagement Bramfeld „eine hohe Wahrscheinlichkeit für den Erfolg“. Sylvia Soggia soll unter anderem etwas gegen den Ladenleerstand bewirken. Bramfeld. Für Sylvia Soggia ist Bramfeld kein Neuland, sie wohnt bereits mit Unterbrechungen seit Mitte der Achtziger Jahre hier. Seit 2006 war die ehemalige freie Journalistin (unter anderem für Hamburger Abendblatt, WochenBlatt) als Quartiersmanagerin in der City Nord tätig.
Was ist ihr Rezept als Quartiersmanagerin für ein schöneres Bramfeld? Das möchte Sylvia Soggia noch nicht verraten. „Ich habe viele Ideen, möchte aber als erstes mit allen wichtigen Menschen hier im Stadtteil sprechen.“ Und weil es davon jede Menge gibt, hat sich Syliva Soggia auch gleich Unterstützung mit ins Boot geholt: Anke Pinnau hat mit Sylvia Soggia in der Vergangenheit viele Projekte realisiert und freut sich, „auch mit dabei zu sein“. Pinnau kennt sich mit Feng Shui aus. Die Energie richtig fließen zu lassen - das kann Bramfeld bestimmt nicht schaden. (ts)
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