Ein fröhlicher Abschied

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Ein entspanntes Lächeln nach einem intensiven Arbeitsleben: Annegret Hoffmann-Humpf freut sich auf ihren Ruhestand. Foto: Sobersko
 
Abschied mit einem weinenden und einem lachenden Auge: Annegret Hoffmann-Humpf (mitte) mit ihrem Ehemann Götz (li.) und Dr. Marting Kersting (re.) aus dem Cafe „Jetzt“ in Feierlaune. Fotos: Sobersko

„Letzter Schultag“ für Annegret Hoffmann-Humpf

Von Tanja Sobersko
Steilshoop. Zehn Jahre lang hat sie die Geschicke der Schule am See geleitet, hat mit ihr gelitten und sich auch mal für sie gefreut.
Jetzt darf Annegret Hoffmann-Humpf, Direktorin der Schule am See, endlich einmal durchschnaufen, die ersehnte Pension steht vor der Tür und die darf man ihr von Herzen gönnen. Denn eine Schule zu leiten, die in der Vergangenheit so sehr um ihre Existenz kämpfen musste, ist wahrlich kein leichtes Brot.
Doch sie stand glücklicherweise nie allein davor.
Ein engagierter Elternrat, eine tolles Schulleitungsteam – das auch jetzt seine Aufgaben wahrnehmen wird – standen ihr stets zur Seite.
Mit einer fröhlichen Abschiedsfeier beging Annegret Hoffmann-Humpf ihren letzten Schultag in der Mediothek des Bildungszentrums Steilshoop im Gropiusring.
Viele liebevolle Wünsche wurden ihr mit auf den Weg gegeben und nicht nur das: Ein Stuhl – ähnlich dem, auf dem die Leiterin zehn Jahre lang saß – und der im ursprünglich hübsch-häßlichen Grün daher kommt, wurde in Gemeinschaftsarbeit komplett umgestaltet: Neuer Bezug in Seidenoptik mit asiatischem Muster.
Die Stuhlbeine und die Armlehnen wurden dunkel gebeizt. Sichtlich gerührt nahm Annegret Hoffmann-Humpf das Geschenk entgegen. Bis dahin liegen die Geschicke der Schule am See in den Händen von Susanne Mühlenmeier, Simon Franke, Britta Schmoeker, Dana Rödler und Silke Breiholz die sich mit Elan der neuen Herausforderung stellen.
Und Annegret Hoffmann-Humpf sieht die Zukunft der Schule mit so einem Kollegium positiv. „Diese Schule, insbesondere diese Schüler haben ein enormes Potential“, so Annegret Hoffmann-Humpf.
„Seit der Gründung haben wir eine tolle Entwicklung durchlaufen und es gibt inzwischen messbare Ergebnisse, die zeigen, dass unser Konzept greift in Erfolg hat“, so die scheidende Schulleiterin.
„Wir sind super aufgestellt uns fehlt es lediglich an der Infrastruktur“, sagt sie und spielt damit auf das problematische Thema Standort an, dass zurzeit mit der Schulbehörde heftig diskutiert wird.
Ein Thema, dass auch Ute Mordhorst am Herzen liegt. Die engagierte Elternratsvorsitzende wird ebenfalls aus dem Elternrat ausscheiden und bedauert auch den Abschied von Annegret Hoffmann-Humpf sehr und hofft, dass der Übergang des Vorsitzes im Elternrat ebenso wenig holperig verläuft wie der, der Schulleitung.
Die Schule am See steht jetzt vor der Ausgabe, durch unruhiges Fahrwasser zu kommen, um danach mit neuer Energie und neuem Personal durchzustarten.Tränen der Rührung hatte sie bereits am Morgen vergießen müssen, als sie vom Polizeiwagen abgeholt und zum letzten Mal zur Schule gefahren wurde. Ein Parcour von Schülern und Schülerinnen erwartete sie auf dem Weg, die alle Wünsche oder kleine Präsente bereit hielten.
So schön die Abschiedsfeierlichkeiten auch waren, umso mehr wird sich jetzt das Schulleitungsteam rund um Susanne Mühlenmeier, die kommissarisch die Leitung übernehmen wird, auf ihre neuen und alten Aufgaben stürzen. Ein neuer Schulleiter ist bereits in Sicht und man wird wissen, um wen es sich handelt, nachdem die Deputation Mitte Juni getagt hat. (ts)
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