Ein Maibaum für Bramfeld

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Olaf Böttger Fachsprecher CDU (links) und Heinz Harms, Heimatverein Bramfeld freuen sich über das „Ja“ zum Maibaum. Foto: Sobersko

Beschluss: Aluminiummast wird auf dem neuen Marktplatz aufgestellt

Von Tanja Sobersko

Bramfeld. Der Regionalausschuss ist seiner Zeit voraus: Es geht zwar mit Riesenschritten auf Weihnachten zu, aber in ihrer Sitzung am vergangenen Mittwoch beschäftigten sich die Kommunalpolitiker statt mit dem Weihnachts- mit einem Maibaum. Alle Parteien beschlossen, dass dem Antrag des Heimatvereins stattgegeben wird und auf dem Bramfelder Marktplatz ein Maibaum errichtet werden darf. Das Bezirksamt hatte gegen den Antrag im Hinblick auf eine Behinderung der Marktbeschicker zunächst ein Veto eingelegt und vorgeschlagen, den Maibaum an den Rand, Richtung Haus der Jugend, zu verlegen. Doch der Heimatverein war nicht begeistert. Kompromisse wurden auf beiden Seiten gemacht und so kam es dann zur Einigung. Die Vereinbarung sieht vor, dass der Heimatverein „up ewig ungedeelt“ von 1895 e.V. auf Antrag eine Sondernutzungsgenehmigung erhält, die ihm erlaubt, auf dem Bramfelder Marktplatz für bis zu sechs Wochen im Jahr einen Maibaum zu errichten. Die Unterhaltungspflicht, die Einhaltung aller Sicherheitsvorschriften, die Prüfung der Standsicherheit, der Unfallversicherungsschutz, das Auf- und Abbauen sowie die Lagerung des Maibaums sind im Auftrag des Heimatvereins zu gewährleisten und zu finanzieren. Außerdem muss der Maibaum regelmäßig durch eine fachkundige Person kontrolliert werden. Auch die strittige Frage des Standorts konnte im Regionalausschuss nach Anhörung aller Beteiligten geklärt werden. Der Aluminiummast soll nun an einem Ort stehen, der zwar von der neuen Platzmitte aus gesehen etwas südöstlich versetzt ist, aber trotzdem eine gute Sichtbeziehung zu allen Seiten unterhält. Olaf Böttger (CDU), Fachsprecher im Regionalauschuss: „Dieser Beschluss macht deutlich, was Regionalausschüsse leisten können, wenn man sie lässt. Die Zuständigkeit der Ausschüsse muss gestärkt werden. Nur dann kann der Bürger sehen, dass seine Anliegen ernst genommen und umgesetzt werden.“ Dem „Ja“ zum Maibaum gingen wichtige Gespräche mit den Marktbeschickern voraus, in denen geklärt wurde, dass der reibungslose Auf- und Abbau des Wochenmarktes nicht gefährdet werden darf. Schlussendlich freuen sich alle über diese Einigung, fügt er dem ohnehin schon attraktiven Markt einen weiteren Anziehungspunkt hinzu. „Wir sind sehr froh über die einvernehmliche Lösung des Konfliktes, denn der neue Marktplatz soll ein Identifikationsort für den Stadtteil werden. (ts)
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