Ein warmer Händedruck - mehr kommt nicht von Rot-Grün

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Die Gruppe Baltic Raw stellte vergangenen Dienstag ihr Konzept der ecoFavela, die auf

dem Kampnagel-Gelände gebaut wird, im Ausschuss für Bildung, Kultur und

Sport vor. Die Idee aus Recyclingmaterialien eine ökologische Unterkunft

für Lampedusa-Flüchtlinge zu bauen, fand bei allen anwesenden Fraktionen und

Gruppen großen Anklang. So wurde denn auch dem

ersten Teil des Antrages der Gruppe PIRATEN: „Die Bezirksversammlung

Hamburg-Nord begrüßt ausdrücklich das Engagement der Gruppe Baltic-Raw

für die Flüchtlinge…“ mit einer kleinen Änderung einstimmig zugestimmt.



Der zweite Teil des Antrages: „…und möchte das Projekt im Rahmen ihrer

Möglichkeiten unterstützen.“ wurde von der rot-grünen Mehrheit ersatzlos

gestrichen. Dazu Dorle Olszewski, Specherin der Gruppe PIRATEN in

Hamburg-Nord: „Die Hamburger SPD ist auf die „Problem-Flüchtlinge“ aus

Lampedusa nicht gut zu sprechen – das ist kein Geheimnis. Der zukünftige

Koalitionspartner im Bezirk Hamburg-Nord „Bündnis 90/Die Grünen“ hat es,

wie schon häufiger in der Vergangenheit, versäumt sich durchzusetzen, um

für ein urgrünes Projekt Flagge zu zeigen. Stattdessen wurde mit müden

Argumenten das Streichen der Unterstützung gerechtfertigt."



Die Gruppe Baltic Raw hätte sich über ein positives Signal gefreut:

Mitte Oktober möchte sie die Flüchtlinge von der Straße ins warme Haus

holen. Dazu bedarf es schneller Entscheidungen bei Bauanträgen und

anderen Verwaltungsakten. Diese Chance ist nun leider verpasst.





Hamburg, den 23.09.2014
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