Eine neue „alte“ Schule

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Schule am See, vielmehr Stadtteilschule am See – dieser Name soll bleiben. Dafür sprechen sich auch Schulleiter Alexander Scheuerer und Martina Wolf aus. Foto: Sobersko

Stadtteilschule Steilshoop wird am Gropiusring gebaut

Von Tanja Sobersko
Steilshoop. Vor wenigen Wochen gab die Schulbehörde unter Senator Ties Rabe bekannt: Die Schule am See wird im Rahmen eines kompletten Neubaus mit 26,9 Millionen Euro bedacht. Lediglich der Standort war noch offen. Die Optionen Borchertring und Gropiusring standen zur Debatte. Die Schulgemeinschaft tendierte eher zum Standort Borchertring und nahm die Entscheidung des Senators, die für den Gropiusring ausfiel, mit einem weinenden und einem lachenden Auge auf. „Natürlich hätten wir den Borchertring als Standort sehr schön gefunden“, so Martina Wolf, Elternratsvorsitzende der Stadtteilschule am See. Schulleiter Alexander Scheuerer ergänzt: „Nun ist die Entscheidung über den Standort gefallen und es ist eine politische.“
„Dass wir eine Schule komplett neu aufbauen können, ist eine frohe Botschaft für die gesamte Schulgemeinschaft“, so der Leiter der Stadtteilschule am See. Die Planung sieht in groben Zügen vor, dass ein Großteil des Gebäudes des ehemaligen Bildungszentrums und der Schule H20 abgerissen wird. Das „Tortenstück“ oder Herzstück mit Theatersaal, Mensa (Alraune) und Haus der Jugend wird erhalten bleiben. Statt Bildungszentrum wird es einen Neubau für ein „Regionales Bildungs- und Beratungszentrum“ geben. Ebenso angegliedert wird ein BZ, ein Bürgerzentrum. Und natürlich das Neubaugebäude der Stadtteilschule am See. „Eine Schule komplett in ihrer Entstehung mitzugestalten – das ist eine Riesenchance“, freut sich Schulleiter Alexander Scheuerer. Er wird demnächst mit einigen weiteren Vertretern auf eine geführte Bustour gehen, um sich Neubauschulen anzusehen und sich vor Ort Ideen und Anregungen zu holen, wie ein solcher Schulneubau aussehen kann. Die Planungen werden jetzt vermutlich noch ein Jahr in Anspruch nehmen, doch jetzt schon wird die Nervosität über das bevorstehende Projekt spürbar. Doch bis es soweit ist, läuft der Schulbetrieb natürlich unverändert am alten Standort Borchertring weiter. Und wer sich gerne ein Bild von der Stadtteilschule am See machen möchte, der kann dies am Freitag, 30. November, dem Tag der offenen Tür tun. Von 17 bis 20 Uhr stellt sich die Schule interessierten Eltern und Kindern am Borchertring 38 und dem Gropiusring 43 vor. (ts)
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