Eine unendliche Geschichte

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Jale Yildirim und ihre Tochter Asli (3) wohnen im Hildeboldtweg und nehmen die Situation inzwischen mit Humor. Es fällt ihnen schwer noch an eine Fertigstellung zu glauben. Foto: Sobersko

Bauarbeiten am Hildeboldtweg wieder verschoben

Von Tanja Sobersko
Bramfeld. Im Dezember gab die Verwaltung der Passat Seniorenresidenz, Besitzer des Rohbaus im Hildeboldtweg, eine Pressemitteilung heraus, nach der eine lange Geschichte nun endlich zu einem Ende kommen sollte. Baldiges geschäftiges Treiben wurde angekündigt und auch über Ausschreibungen zur Personalsuche wurde gesprochen. Und tatsächlich begann man die Bäume und Büsche zu roden, die seit Jahren auf dem Grundstück wild vor sich hin wucherten. Die Anwohner begannen bereits zu hoffen, dass durch die Fertigstellung der Senioren-Residenz der Hildeboldtweg und seine Umgebung aufgewertet wird. Bagger und Bauwagen wurden für Anfang Februar angekündigt und das WochenBlatt erfragte bei der Pressestelle der Passat Seniorenresidenz regelmäßig den Starttermin der weiterführenden Bauarbeiten. Doch eine Antwort der Verwaltungsgesellschaft verzögerte sich.
Auch Bautätigkeit läßt noch auf sich warten.Nun nährt sich bereits der Februar seinem Ende und es scheint so, als bliebe alles beim Alten. Die direkten Leidtragenden sind die Anwohner. Sie müssen weiterhin auf das unvollständige Gebäude blicken oder jeden Tag daran vorbeigehen. Wie Wencke Mergner, die zwar nicht direkt im Hildeboltweg, sondern im Hegholt wohnt, aber fast jeden Tag auf dem Weg zur Bramfelder Chaussee hier vorbeigeht. „Nein, Bautätigkeit habe ich hier noch nie beobachtet“, berichtet die junge Mutter. „Vielleicht sollte man es einfach abreißen und ganz neu beginnen“, schlägt die Bramfelderin vor. Noch entrüsteter ist Jale Yildirim, Anwohnerin im Hildeboldtweg. „Das Ding stand schon hier, als wir vor neun Jahren hierhergezogen sind“, so die Anwohnerin. „Es ist eine Schande. Da liegt solch ein tolles Grundstück jahrelang brach. Hier könnten schon längst Wohnungen stehen. Die Stadt sollte in solchen Fällen viel mehr machen können“, sagt die junge Frau, die mit ihrer kleinen Tochter täglich an dem Haus vorbeigeht. Auf eine aktuelle Nachfrage bei der Verwaltungsgesellschaft der Passat Seniorenresidenz wurde dem WochenBlatt mitgeteilt, dass mit einem Start der Bautätigkeiten Anfang März zu rechnen sei. (ts)
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