FDP Hamburg-Nord: Dickow bohrt wegen Hertie-Klotz am Barmbeker Bahnhof nach

Anzeige
Sprecher der FDP in der Bezirksversammlung Hamburg-Nord: Claus-Joachim Dickow
PRESSEMITTEILUNG DER FDP HAMBURG-NORD

Die FDP Hamburg-Nord bohrt über FDP-Gruppensprecher Claus-Joachim Dickow wegen dem Bauvorhaben auf dem Hertie-Grundstück in Barmbek am Bahnhof nach! “Wie und vor allem wann geht es weiter?”, fragt sich das Mitglied in der Bezirksversammlung in Hamburg-Nord mit einer neuen Kleinen Anfrage Nr. 148/2014 an den Bezirksamtsleiter Rösler.

FDP Hamburg-Nord: Dickow will wissen, wie es am Barmbeker Bahnhof weiter geht und was exakt geplant ist


Der Grund: Nach Medienberichten soll der Kaufvertrag zwischen der Development Partner AG und der Insolvenzverwaltung über das Vermögen der Arcandor AG über das Grundstück Fuhlsbüttler Straße 101 (Flurstücke 2983, 3059 und 3375 der Gemarkung Barmbek) „geplatzt“ sein. Es seien nur zwei Flächen in dem geplanten Neubau vermietet worden, zudem hätten städtebauliche Verträge mit dem Bezirk Hamburg-Nord und nachbarschaftliche Verträge mit der Verwaltungsberufsgenossenschaft nicht abgeschlossen werden können.

Dies widerspricht der Aussage in der Begründung zu Bebauungsplan Barmbek-Nord 17, wo es auf Seite 38 wörtlich heißt: „Um die Attraktivität des nördlichen Bahnhofvorplatzes zu erhöhen soll sichergestellt werden, dass in den Kerngebieten in den Erdgeschossen und im östlichen Bereich in den Obergeschossen Einzelhandelsflächen vorgehalten werden und die den Straßenverkehrsflächen zugewandten Fassaden im Erdgeschoss ladenartig zu gestalten sind", so Dickow.

"Dies ist das erklärte städtebauliche Ziel im Sinne des Zentrenkonzeptes für die Freie und Hansestadt Hamburg und Bestandteil des Erneuerungskonzeptes des Sanierungsgebietes Barmbek Nord S1, Fuhlsbüttler Straße. Zur Erreichung dieses städtebaulichen Ziels wurden städtebauliche Verträge abgeschlossen, die Bestandteil des Bebauungsplans sind", meint Dickow weiter.

FDP Barmbek-Uhlenhorst: Dickow bohrt nach - Verwaltung rechnet mit Teilabbruch


Der Verwaltung hat nun der FDP Barmbek-Uhlenhorst geantwortet: Ihr sei bekannt, dass der Insolvenzverwalter sich aktuell in Verhandlungen mit Investoren befinde, die die bestehenden Vertragsentwürfe übernehmen möchte. Sie gehe darum davon aus, dass die erteilte Abbruchgenehmigung im vollen Umfang in Anspruch genommen werde. Weder die Anfang August eingereichte Abbruchbeginnanzeige noch die danach gewonnenen Erkenntnisse lassen auf einen Teilabbruch schließen. Die Verwaltung gehe weiter davon aus, dass die Tiefgarage wie vorgesehen gemeinsam und auch unter dem Hertie-Grundstück hergestellt werde.

Die Tiefgarage könne nach Meinung Röslers auch nachträglich errichtet werden. Im städtebaulichen Vertrag mit der VBG sei vereinbart, eine gemeinsame Tiefgaragenzufahrt zum benachbarten Gründstück herzustellen. Da im Sanierungsgebiet eine Zustimmung Bedingung für die Feststellung des Bebauungsplans Barmbek-Nord 17 sei nur der städtebauliche Vertrag mit dem zukünftigen Eigentümer der Fläche des ehemaligen Busbahnhofes gewesen, um die Erreichung der Sanierungsziele zu sichern.

Bezirksamtsleiter Rösler: "Es bestehen zu keinem Zeitpunkt keine Mängel in der Begründung zum Bebauungsplan."


Bedingung für die Feststellung des Bebauungsplans Barmbek-Nord 17 sei laut Rösler der städtebauliche Vertrag mit dem zukünftigen Eigentümer der Fläche des ehemaligen Busbahnhofes, wie die FDP nun auf Anfrage erfahren hat. Dieser Vertrag sei bereits vor der Feststellung des Bebauungsplans geschlossen. Insofern bestünde zu keinem Zeitpunkt Mängel in der oder gar falsche Darstellungen in der Begründung zum Bebauungsplan. Im Entwurf des städtebaulichen Vertrags sei laut Bezirksamtsleiter Rösler eine Bauverpflichtung vorgesehen. Der Zeitpunkt sei jedoch mit dem potenziellen neuen Investor neu zu verhandeln, wie er der FDP Hamburg-Nord auf Anfrage mitteilte.

Rösler kann Verzögerungen beim Gesamtprojekt nicht ausschließen


Ein wichtiges und positives Signal im Sanierungsgebiet seien die laufenden Abrissarbeiten der Hertie-Immobilie. Eine Verzögerung des Neubaus habe in erster Linie Nachteile für die Erstellung einer gemeinsamen Tiefgarage zur Folge. Eine dauerhafte Brache wären nachteilige Auswirkungen auf die Entwicklung des Einzelhandels. Es werde jedoch, so Rösler, davon ausgegangen, dass kurzfristig ein neuer Investor gefunden werde.

Dickow wird weiter für die FDP Barmbek-Uhlenhorst in Hamburg-Nord dran bleiben!

Besuchen Sie die FDP Hamburg-Nord im Internet:

Web:
http://www.fdp-hamburg-nord.de

Facebook:
https://www.facebook.com/pages/FDP-Hamburg-Nord/199239910147276

Twitter:
https://twitter.com/FDP_HHNord

Google+:
https://plus.google.com/u/0/107480510281336210605/posts

Pinterest:
http://www.pinterest.com/fdphamburgnord/

Instagram:
http://instagram.com/fdp_hhnord
Anzeige
Anzeige
4 Kommentare
393
Michael Kahnt aus Barmbek | 28.08.2014 | 09:25  
1.241
Elke Noack aus Rahlstedt | 31.08.2014 | 12:27  
393
Michael Kahnt aus Barmbek | 01.09.2014 | 07:47  
1.241
Elke Noack aus Rahlstedt | 01.09.2014 | 07:57  
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.
Anzeige
Anzeige