FDP Hamburg-Nord: Dickow und Lindenberg fordern mehr Parkplätze für geplante 675 Wohneinheiten in Barmbek-Nord

Anzeige
Claus-Joachim Dickow (li.) und Raf Lindenberg (re.) vertreten die FDP Hamburg-Nord in der Bezirksversammlung.
PRESSEMITTEILUNG DER FDP HAMBURG-NORD

Mit dem Bebauungsplan-Entwurf Barmbek-Nord 11 sind Claus-Joachim Dickow und Ralf Lindenberg von der FDP Hamburg-Nord nicht einverstanden. Der Grund: Auch nach Abschaffung der Stellplatzpflicht für Wohngebäude muss dafür gesorgt werden, dass ausreichend Parkraum vorhanden ist. Im Gebiet des Bebauungsplanes Barmbek-Nord 11 (Dieselstraße) sollen insgesamt mindestens 675 Wohneinheiten entstehen. Allerdings sind nicht genügend neue Parkplätze geplant.

“Es bietet sich an, in der Verordnung über den Bebauungsplan Barmbek-Nord 11 den Stellplatzschlüssel zu verankern, der vor Aufhebung der Stellplatzverordnung gegolten hat”, sagt der Sprecher der FDP-Gruppe Dickow. Darum schlägt die FDP Hamburg-Nord der Bezirksversammlung nun vor, dass die Petitum der Drucksache 20-0383 des Bebauungsplan-Entwurfs Barmbek-Nord 11, § 2 Nr. 10 ergänzt wird.

FDP: Parkdruck wird zu Belästigungen und Behinderungen führen


Geschieht dies nicht, ist laut FDP Hamburg-Nord zu befürchten, dass der Parkdruck auch in den benachbarten Quartieren östlich der Dieselstraße und westlich der Steilshooper Straße deutlich ansteigt. Durch das Zuparken von Gehwegen, Feuerwehrzufahrten und anderen nicht zum Parken zugelassenen Orten werden Anwohnerinnen und Anwohner nicht nur belästigt, sondern auch gefährdet, weil Rettungsfahrzeuge behindert werden. Dass diese Befürchtungen berechtigt sind, hat das Bezirksamt in seinen Abwägungsvorschlägen zu den entsprechend eingegangenen Stellungnahmen selbst eingeräumt, indem es die Einwendungen als berechtigt anerkannt hat. Leider hat aus dieser Erkenntnis nicht den Schluss gezogen, den Verordnungsentwurf entsprechend zu ändern, weshalb dieser Antrag notwendig ist.

„In den Wohngebieten müssen je Wohneinheit 0,8 Stellplätze in den Tiefgaragen errichtet werden. Ausnahmsweise zugelassene ebenerdige Stellplätze werden auf die Zahl der errichteten Stellplätze in den Tiefgaragen angerechnet”, fordert Dickow. “Die Bezirksversammlung nimmt die Änderung des Landschaftsprogramms zur Kenntnis”, ergänzt Lindenberg. “Die Schaffung einer derart großen Anzahl von Wohneinheiten führt jedoch auch zu einer erheblichen Anzahl von Kraftfahrzeugen”, erklärt Claus-Joachim Dickow.

“Da in dem neuen Wohngebieten Stellplätze im öffentlichen Raum aus verständlichen Gründen lediglich für den Besucher- und Lieferverkehr hergestellt werden sollen, muss sichergestellt werden, dass eine ausreichende Zahl an Stellplätzen in den nach § 2 Nr. 10 der Verordnung über den Bebauungsplan zulässigen Tiefgaragen hergestellt wird”, so Dickow weiter.

Dickow und Lindenberg (FDP) begrüßen Neubauvorhaben – Entspannung für Wohnungsmarkt


In Anbetracht des sehr engen Wohnungsmarktes in Hamburg ist dieses Neubauvorhaben sehr zu begrüßen, da die Marktlage nur durch eine Erhöhung der auf dem Markt verfügbaren Wohneinheiten entspannt werden kann.

“Früher wurde die Errichtung der ausreichenden Zahl an Stellplätzen durch die Stellplatzverordnung gesichert”, stellt Lindenberg klar. “Nach der politisch umstrittenen Aufhebung der Stellplatzverpflichtung im Wohnungsbau durch den SPD-Senat muss auf anderem Weg dafür gesorgt werden, dass eine ausreichende Zahl an Stellplätzen für die Bewohner zur Verfügung steht“, so Lindenberg weiter.

Die FDP Hamburg-Nord bleibt weiter dran!

Besuchen Sie die FDP Hamburg-Nord im Internet:


Web:
http://www.fdp-hamburg-nord.de

Facebook:
https://www.facebook.com/pages/FDP-Hamburg-Nord/199239910147276

Twitter:
https://twitter.com/FDP_HHNord

Google+:
https://plus.google.com/107480510281336210605/posts

Instagram:
http://instagram.com/fdp_hhnord
Anzeige
Anzeige
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.
Anzeige
Anzeige