„Filmmonster“ ausgezeichnet

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Pia, Ece, Luca und Lara sind stolz auf ihren ersten Film-PreisFoto: Sobersko

Filmgruppe des Haus der Jugend gewinnt „Goldene Wandse“

Von Tanja Sobersko
Bramfeld. Die „Filmmonster“ sind die Besten: Beim diesjährigen Film-Wettbewerb „Goldene Wandse“ räumte das Haus der Jugend Bramfeld mit dem Film „Finger weg - sonst Besenkammer“ den Preis in der Kategorie U12 (unter zwölf Jahren) ab.

„Die Gruppe ist wahnsinnig stolz auf ihre Arbeit. Immerhin war es das erste Mal überhaupt, dass sie einen Film gedreht haben und dann gleich einen Preis dafür zu
bekommen ist etwas ganz Besonderes.“ Birte Schuchardt


Im Koralle Kino in Volksdorf vor fast 200 Kindern und Jugendlichen bekamen die sichtlich aufgeregten Gewinner Pia, Ece, Luca und Lara die „Goldene Wandse“ feierlich überreicht. Jugendhaus-Chefin Birte Schuchardt, die mit den Kindern den Siegerfilm gedreht hat und sogar eine winzige Rolle darin ergattern konnte, dazu: „Die Gruppe ist wahnsinnig stolz auf ihre Arbeit. Immerhin war es das erste Mal überhaupt, dass sie einen Film gedreht haben und dann gleich einen Preis dafür zu bekommen ist etwas ganz Besonderes.“
Die Idee zu diesem Film hatten die „Filmmonster“ Pia, Lara, Luca, Ece und Kameramann Domenic Schmidt bereits im Frühjahr dieses Jahres und da kam den Jungfilmern das Jugendfilmfestival „Die goldene Wandse“ gerade recht. Der Film ist ein echtes Stadtteilwerk. In Kooperation mit dem Brakula und dem Kreativleiter Sören Wendt – von Mai bis Oktober standen die Türen des Kulturlabors im Brakula für junge Nachwuchsfilmer offen – entstand ein Kurzfilm, dessen Handlung durchaus sozialkritisch genannt werden darf: Der Abriss des Haus der Jugend steht bevor, weil der Stadt das Geld für solche Einrichtungen fehlt. Auf welche Weise der Abriss dann letztlich doch noch verhindert werden kann, wird hier nicht verraten...
Die Verleihung der „Goldenen Wandse“ fand bereits zum dritten Mal statt. Beteiligen konnten sich Kinder und Jugendliche bis maximal 18 Jahre in drei Kategorien mit Filmen bis zu sieben Minuten Länge. In der Jury saßen die Filmexperten Lili Hartwig, Holger Kraus und Lars Hertling. Das Projekt wurde gefördert von dem Programm „Künste öffnen Welten“ der Bundesvereinigung Kulturelle Kinder- und Jugendbildung e.V. (BKJ). Die BKJ ist ein Programmpartner des Bundesministeriums für Bildung und Forschung im Rahmen des bundes-
weiten Förderprogramms „Kultur macht stark - Bündnisse für Bildung“.
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