Flüchtlingszahlen steigen weiter

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Die Caritas hat in St. Georg Notunterkünfte eingerichtet Foto:kg/wb

Allein im September gab es 10.100 Ankünfte. Rund 4.200 Asylsuchende leben in der Hansestadt in Zelten

Die Zahlen steigen und steigen: Seit Jahresbeginn kamen 35.000 Flüchtlinge nach Hamburg, davon sind 13.000 in der Hansestadt geblieben.

Aktuell gibt es 24 Standorte, die als "Zentrale Erstaufnahme" (ZEA) eingerichtet sind. Rund 4.200 Flüchtlinge leben derzeit in Zelten und die Tage und Nächte werden zusehends kälter.

Allein im September haben sich rund 10.100 Asylsuchende in Hamburg gemeldet, wie die Innenbehörde am Donnerstag mitteilte. Jeder Zehnte kam aus Syrien.

Der Überblick der Ankünfte von Flüchtlingen stellt sich seit Jahresbeginn so dar:

Januar 1.557

Februar 1.755

März 1.811

April 1.817

Mai 2.192

Juni 3.404

Juli 5.709

August 6.676

September 10.100

Quelle: Einwohner-Zentralamt

Demnach sind die Zahlen seit Jahresbeginn konsequent gestiegen. Im September 2015 suchten 10.100 Menschen in Hamburg Schutz. 1.695 wurden nach dem Königsteiner Schlüssel in andere Bundesländer verteilt. 2.886 Personen wurden Hamburg zugewiesen, darunter 2.815 mit Unterbringungsbedarf.

In diesem Jahr wurden bereits 12.575 Plätze in 34 Standorten neu geschaffen. Nach derzeitiger Planung werden bis zum Jahresende rund 10.750 weitere Plätze in 41 neuen, bereits geplanten Standorten eingerichtet werden können. Darüber hinaus werden bereits weitere Standorte vorbereitet, die 2016 in Betrieb genommen werden können (rund 5.000 Plätze).

Die städtischen Behörden sind weiterhin gefordert. "Eine Vielzahl weiterer Objekte ist in Prüfung, kann in der Realisierung aber noch nicht konkret beurteilt werden." Sicher ist bereits: In 2016 entstehen zudem rund 21.000 Unterbringungsplätze in Quartieren, über die die Behörde für Stadtentwicklung und Wohnen bereits informiert hat. (wb)
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