Gans schöner Martinsmarkt

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Seit neun Jahren ist der Barmbeker Martinsmarkt ein Besuchermagnet mit seinen Angeboten Foto: wb

Köster-Stiftung lädt am 1. November wieder in die Meisenstraße

Barmbek Vor neun Jahren hatte eine Mitarbeiterin der Köster-Stiftung die Idee, den traditionellen Weihnachtsbasar in einen Martinsmarkt umzuwandeln. Seitdem ist der Markt von Jahr zu Jahr gewachsen und vielfältiger geworden.
„Inzwischen stehen 150 Hobby-Handwerker auf der Interessentenliste, fünfzig können beim diesjährigen Martinsmarkt dabei sein“, sagt Holger Detjen von der Köster-Stiftung. Am Sonntag, 1. November, ist es wieder soweit: Die Marktstände und ein buntes Unterhaltungsprogramm werden für einen gelungenen Einstieg in die Vorweihnachtszeit sorgen. Auch in diesem Jahr werden wieder Tausende Besucher erwartet. Im Begegnungszentrum und in der Marktbudenstadt im Innenhof der Köster-Stiftung präsentieren die Aussteller von 11 bis 18 Uhr Kunsthandwerk, Schönes und Dekoratives. Die Besucher werden auf selbstgefertigte Köstlichkeiten, liebevoll gestaltete Geschenkideen, individuellen Schmuck und handgemachte Accessoires treffen. Viele Aussteller sind in diesem Jahr das erste Mal dabei.

Riesentombola


Hauptattraktion ist schon traditionell die Riesentombola: Auch in diesem Jahr sollen 5.000 Lose á einen Euro unters Volk gebracht werden. Die Lose haben drei Gewinnchancen. Schon viele kleine und mittlere Gewinne sind attraktiv, die Hauptgewinne werden gegen 16 Uhr auf der Außenbühne verlost.
Als erster Preis winkt eine Reise für zwei Personen auf dem Kreuzfahrtschiff „Aida“. Der Erlös der Tombola fließt wie immer in den Unterstützungsfonds der Stiftung, mit dem bedürftige Bewohner und Clubmitglieder finanziell unterstützt werden.Im Außengelände zaubert das „Norddeutsche Drehorgel-Orchester“ den typischen Martinsmarkt-Klang und ein kleines historisches Karussell lädt vor allem Kinder ein, eine Runde mitzufahren.
Im Festzelt – in diesem Jahr mit noch einmal vergrößertem Platzangebot- unterhält der Songwriter Claudius Voelcker die Besucher mit alten und neuen Hits und stellt seine aktuelle CD vor. Um 17 Uhr startet ein großer Laternenumzug durch die Nachbarschaft. Begleitet wird dieser wie vom „Jugendspielmanns- und Musikzug Langenhorn e.V.“.

Was hat die Gans mit dem Martin zu tun?


Die Martinsmärkte stammen ursprünglich aus Süddeutschland, haben sich aber mittlerweile auch im Norden fest etabliert. Wichtiger Bestandteil sind Laternenumzüge, die in der dunklen Jahreszeit an den Heiligen St. Martin erinnern. Dieser Mönch wurde durch seine Wohltätigkeit bekannt. Die Kirche wollte ihm deshalb ein hohes Amt verleihen, das Martin aus Bescheidenheit nicht annehmen wollte. Um diesem Amt zu entgehen, versteckte sich Martin in einem Gänsestall. Doch die Gänse verrieten ihn. Er wurde zum Bischof ernannt und später heilig gesprochen. So lautet zumindest eine der Versionen über den Heiligen Martin und die Gänse. In einer anderen heißt es zum Beispiel, die Gänse hätten ihn in die Predigt „hinein geschnattert“. (wb)

Sonntag, 1. November, 11 Uhr, Meisenstraße 25, Eintritt ist frei, Infos: 69 70 62 0
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