Geld für den Theatersaal

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Ulli Smandek und Ellen Erdbeer vom Bürgerhaus Barmbek zeigen Jörg Szameitat von der Haspa das Modell des neuen Anbaus. Dank der 3000 Euro-Spende könne sie unter anderem Projektionswände anschaffen. Foto: Lublow

Bürgerhaus Barmbek: Start der Arbeiten im März 2013

Von Sylvana Lublow

Barmbek. Im März 2013 sollen die ersten Bagger anrollen – damit fällt der Startschuss für den Anbau an das Bürgerhaus Barmbek. Die Mitarbeiter können es kaum erwarten, endlich den 150 Quadratmeter großen Saal für Theateraufführungen und andere kulturelle Veranstaltungen in Anspruch zu nehmen. 1,8 Millionen Euro hoch ist das Budget für den Anbau – inklusive Ausstattung.
„Nicht nur bei der Elbphilharmonie, auch bei uns wird es mittlerweile teurer werden als geplant“, sagt Geschäftsführer Ulli Smandek. „Für die Ausstattung wird das Geld am Ende nicht ganz reichen.“ Umso mehr freuen sich die Mitarbeiter über eine großzügige Spende der Hamburger Sparkassen-Filiale in Barmbek Nord. Jörg Szameitat, Leiter der Filiale, überbrachte dem Bürgerhaus eine Sparbuch über 3000 Euro. „Wir haben Ende 2011 einen Brief geschrieben, in dem wir konkret um Hilfe baten, um uns Schwerlastregale und Projektionswände anschaffen zu können“, erklärt Mitarbeiterin Ellen Erdbeer. Das Bürgerhaus weiß aus eigener Erfahrung, dass die Haspa ein Mal im Jahr den Zweckertrag des Lotteriesparens ausschüttet. „Wer sich bei uns bewirbt und Kunde bei der Haspa ist, hat gute Chancen mit Spenden bedacht zu werden“, sagt Szameitat. Gemeinsam mit dem Bezirksamt wird entschieden, wer die Spendengelder bekommt. „Die Mitarbeiter unserer Filiale haben eine enge Beziehung zum Stadtteil und auch zum Bürgerhaus. Hier wird so viel angeboten für die Barmbeker. Deshalb sind wir froh, dass wir mit dem Geld helfen können“, sagt der Haspa-Filialleiter. „Wir haben schon mehrmals Zuwendungen aus diesem Topf bekommen und sind sehr dankbar dafür“, sagt Smandek. Von dem Geld könne das Bürgerhaus Anschaffungen tätigen, die sie sonst mühsam zusammen sparen oder letztlich darauf verzichten müssten.
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