Gelungen, aber zu nass

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Sandra Hoppe kam mit Freundinnen und Kindern, um Biene Maja zu hören. Sie suchten Schutz unter einem der zwei aufgestellten Zelte. Foto: Lublow

Erste Barmbeker HörSpielWiese litt unter dem schlechten Wetter

Barmbek. Open-Air-Veranstaltungen haben es in diesem Sommer schwer. Jeder hofft auf gutes Wetter – oder doch zumindest darauf, dass es nicht regnet. Hohe Ansprüche hat längst niemand mehr an das Sommerwetter. Die Veranstalter der ersten HörSpielWiese in Barmbek hingegen schon. Die Vorbereitungen dauerten einige Monate. Zusammen mit der Zinnschmelze und dem Bürgerhaus Barmbek stellte die Ideengeberin Susanne Schulze ein zweitägiges, abwechslungsreiches Hörspiel-Programm auf die Beine: Es liefen Biene Maja-Episoden, Märchen, Liebes- und Abenteuergeschichten und natürlich Krimis.
Leider blieben die Massen aus – immer wieder kehrende Regenschauer, vor allem am Sonnabend, ließen die Wiese am Wendebecken Langenfort, die mit etwa 50 Besuchern gefüllt war, leer werden. Zwei Zelte boten den einigen Zuhörern Schutz. „Die Idee ist toll. Vor allem Biene Maja hat den Kindern gut gefallen“, sagt Sandra Hoppe, die mit Freundinnen und vielen Kindern zur HörSpielWiese kam. Ganz eiserne Zuhörer legten sich trotz Regen auf die Wiese und lauschten den Geschichten vom Regenschirm geschützt.
Zwei Hörspiel-Autoren, deren Stücke abgespielt wurden, kamen persönlich zur Veranstaltung und gaben Interviews: Dunja Aranszus aus Hamburg („Futsch“, „Die letzte Schlacht“) und Stephan Janson aus Erfurt, der zusammen mit Freunden die Hörspielsendung „Bennos Bistro“ erschuf. Fazit: ein spannendes Programm, eine schöner Ort und eine tolle Idee – nur der Sommer ließ den ganz großen Erfolg der Veranstaltung leider nicht zu. Im nächsten Jahr sollte es vielleicht eine Indoor-Alternative geben. (sl)
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