Gleisdreieck Alsterdorf: Hamburger Hochbahn AG informiert ...

Wann? 18.02.2016 18:00 Uhr

Wo? Schule Genslerstraße, Genslerstraße 33, 22307 Hamburg DE
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Kai F. Debus
Hamburg: Schule Genslerstraße | Monatelang wurde der Ball von der Hamburger Hochbahn AG und ROT-GRÜN flach gehalten, um niemanden aufzuschrecken:

Das Bebauungsplanverfahren zum Bau eines neuen Busbetriebshofes auf dem Areal des Gleisdreiecks Alsterdorf sollte ohne größeren Widerstand von Anwohnern, Naturschutzverbänden, Medien und Opposition durchgewunken werden.

Die Gründe sind mittlerweile hinlänglich bekannt:

1. Das Grundstück wurde (ohne Gutachten) viel zu günstig bewertet (150 Euro/m2), um gegen das Grundstück Meesterkamp getauscht werden zu können

2. Inmitten eines Wohngebietes mit Kitas, Grundschulen und handicapierten Menschen ensteht Hamburgs größter Busbetriebshof (Bauzeit 3 -5 Jahre)

3. Für den Busbetriebshof wird ein stadtklimatisch relevantes Waldgebiet mit selten Tier- und Pflanzenarten gerodet

4. Über 2.800 Bäume werden gefällt und nicht vollumfänglich nachgeplanzt

5. Der geplante Busbetriebshof wird den Anforderungen eines ausreichenden Lärmschutzes für die Anwohner nicht gerecht

6. Auf dem Gelände stehen viel zu wenig Parkplätze zur Verfügung

7. Bis heute weiß die Hochbahn nicht, mit welchen alternativen Energien ihre Busse zukünftig emissionsfrei angetrieben werden sollen

8. Bislang wurde von der Hamburger Hochbahn AG lediglich eine Diesel-Tankstelle in den Bauantrag aufgenommen

9. Der zukünftige Busbetriebshof kann schon heute nicht die mangelnden Kapazitäten der Hamburger Hochbahn AG auffangen

(...)

Nachdem der Bebauungsplan mit rot-grüner Ignoranz und Mehrheit durch die Bezirksversammlung gewunken wurde und die Anwohner vor vollendete Tatsachen gestellt wurden, geht die Hochbahn nun auf Kuschelkurs.

Am Donnerstag, den 18.02.2016 findet um 18.00 Uhr im Pavillon der Grundschule Genslerstraße eine öffentliche Informationsveranstaltung der Hamburger Hochbahn AG zum weiteren Bauverlauf vor Ort statt. Einige wenige Anwohner hatten hierzu vor Tagen Infopost erhalten.


Kai F. Debus
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