Grillen, Müll - und dann die Ratten

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Die ordnungsgemäße Entsorgung von Müll gehört zu den wichtigsten Maßnahmen, einer Rattenplage vorzubeugen. Foto: Burmeister

Population steigt im Sommer. Bezirk setzt Köder aus

Hamburg-Nord. Endlich Sommer. Spätestens am Nachmittag wird es lebendig auf der großen Festwiese im Stadtpark, aber auch in den Grünanlagen an der Alster oder am Eilbekkanal. Mit Picknickkorb und Einweggrill machen es sich Männer, Frauen und Kinder auf Wolldecken gemütlich, um ihren Feierabend zusammen mit Freunden an der frischen Luft zu verbringen. Festtagsstimmung macht sich breit – nicht nur unter den Menschen. Die Ratten feiern mit. Sobald in den Grünanlagen wieder Ruhe eingekehrt ist, kommen sie aus ihren Verstecken und versorgen sich mit liegen gebliebenen Lebensmitteln. Und davon gibt es reichlich, denn leider hinterlässt nicht jeder seinen Rastplatz so wie er ihn vorgefunden hat. Für die Mitarbeiter des Stadtreinigung und der Behörde für Gesundheit und Verbraucherschutz gerät die Grillsaison somit regelmäßig zur besonderen Herausforderung. Um zu verhindern, dass sich langschwänzigen Nager unverhältnismäßig vermehren, werden Köderstationen ausgesetzt, die regelmäßig kontrolliert werden. Anlass zur Beunruhigung gibt es im Bezirk Hamburg-Nord nach Auskunft des Instituts für Gesundheit und Verbraucherschutz derzeit jedoch nicht. In der Antwort auf eine kleine Anfrage der CDU-Bezirksfraktion heißt es: „Die bislang in 2013 bestätigten Rattenmeldungen liegen nicht über den Vergleichswerten der Vorjahre. Daher sind auch keine außergewöhnlichen Bekämpfungseinsätze vorgesehen. Sollte sich die Situation wider Erwarten ändern, kann entsprechend schnell reagiert werden.“ (bb)
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