Große Anhörung zum Gleisdreieck-Plan

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So stellt sich die Hochbahn AG ihren neuen Busbetriebsbahnhof im Dreieck Ohlsdorf/Alsterdorf/City Nord vor Visualisierung: Hochbahn

Termin könnte schon 5. Januar sein. CDU: Auch Naturschützer fragen

Ohlsdorf/Alsterdorf Die CDU-Fraktion hat eine umfangreiche Anhörung zum Bauvorhaben Busbetriebshof Gleisdreieck (das Wochenblatt berichtete) im Regionalausschuss Fuhlsbüttel-Langenhorn-Alsterdorf-Groß Borstel durchgesetzt. Beteiligt werden sollen Naturschützer (BUND, NABU), Verkehrsexperten (HVV, HHA) und Vertreter der Wirtschaftsbehörde und der Handelskammer. Nizar Müller, Mitglied der CDU-Fraktion im Regionalausschuss: „Viele Fragen zum Bauvorhaben Busbetriebshof Gleisdreieck sind bis heute nur unzureichend oder gar nicht beantwortet worden.“
Nach Wochenblatt-Informationen könnte die Anhörung schon am 5. Januar 2016 stattfinden. Bezirksamtssprecherin Katja Glahn sagt: „In der zuständigen Behörde wird sich ein Arbeitskreis am 21. Dezember mit allen Einwendungen zum Bebauungsplan Winterhude 22/ Alsterdorf 22 beschäftigen.“ Immerhin hatten auf Initiative von Anwohnern aus der Langenbeckshöh, dem Rübenkamp, der Feuerberg- und der Hebebrandstraße rund 350 Hamburger ihren Namen auf eine Unterschriftenliste gegen den Bau des Busbetriebshofes und für den Erhalt der zirka 2.800 Bäume gesetzt. Den Beschluss über die Feststellung des Bebauungsplans durch den Bezirksamtsleiter könnte die Bezirksversammlung im Februar fällen. CDU-Politiker Kai Debus erklärt: „Wir fordern vollständige Transparenz und Aufklärung zu allen geplanten Maßnahmen vor Ort. Im Gegensatz zu den sonstigen Anhörungen im Stadtentwicklungsausschuss wollen wir auch die Naturschutzverbände zu Wort kommen lassen.“ (ba)
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