Guten Morgen Steilshoop!

Wann? 09.03.2017

Wo? Gründgenstraße 22, Gründgensstraße 22, 22309 Hamburg DE
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Ein Team von sechs Frauen ist bereits am Start und sucht Verstärkung: Wer macht mit als Anrufer? Und wer möchte gerne angerufen werden? Foto: Haas
Hamburg: Gründgenstraße 22 |

Aktion „Guten-Morgen-Telefon“ startet am 9. März. Weitere Helfer für die neue Nachbarschaftshilfe werden noch gesucht

Von Waltraut Haas
Steilshoop
Ein sechsköpfiges Team beherzter Frauen ist bereits in den Startlöchern und trifft sich gerade im Stadtteilbüro am Schreyerring. Mit einem Info-Café am Donnerstag (9. März) geht es los. Eingeladen sind Interessierte, die beim „Guten-Morgen-Telefon“ mitmachen wollen: als Anruferin oder Anrufer. Ebenso sind Menschen angesprochen, die sich über einen Anruf freuen würden.

Nachbarschaftshilfe


Die Idee zu dieser besonderen Form von Nachbarschaftshilfe ist ebenso schlicht wie überzeugend: Anrufer signalisieren alleinstehenden Menschen, dass sie eingebunden bleiben im Miteinander, auch wenn sie wenig mobil sind: Junge, alte oder kranke Nachbarn freuen sich darüber. Auch solche, die wegen der Kinderbetreuung meist das Haus hüten – oder auch solche, die oft nur wegen sprachlicher Probleme isoliert leben. Niemand bleibt auf sich gestellt, für Kontakt kann schon morgens ein Anruf sorgen: mit der Aktion „Guten Morgen Steilshoop!“ Vielleicht bringt der kleine Schnack schon einen guten Start in den Tag, wenn am anderen Ende der Leitung jemand ist, der einfach zuhört – und fragt: „Wie geht es Dir?“ Die Idee hatten vier engagierte Frauen unter Federführung von Beatrice Roggenbach vom Quartierbüro Q 8 in Steilshoop: das AWO-Beratungsbüro, der Seniorentreff der Martin Luther King-Kirche (MLK) und die Kirchengemeinde St. Johannis sind als Träger dabei. Weitere Interessierte sind jetzt eingeladen, mitzumachen. „Wer sich ehrenamtlich beteiligt, hilft mit, die gute Idee umzusetzen. Mit drei Vorbereitungstreffen unterstützen wir die Anrufenden“, erklärt Beatrice Roggenbach. Einen monatlichen Austausch bietet Andrea Kalter in der MLK. Falls nötig, kümmert sich das AWO-Beratungsbüro „Augen auf!“ um weitere Hilfen.

Brücken schlagen


„So schlagen wir einfach Brücken zu Menschen, die alleine leben“, betont Helga Dittmar. „Wir zeigen ihnen, dass wir sie nicht vergessen“, ergänzen Ingrid Frost und Christiane Rattay. „Wer weiß, ob es uns nicht eines Tages genauso geht?“, fragt Marlis Götsch-Wiegratz. „Zudem bin ich kontaktfreudig und telefoniere gerne“, sagt Waltraud Teuber-Thomsen.

Termine für Interessierte


Waltraud Teuber-Thomsen bietet zwei Termine für Interessierte: jeweils von 10.30 bis 12 Uhr ist sie montags und mittwochs zu sprechen unter Telefon 0163/138 36 45 oder vor Ort in der St. Johannis-Gemeinde, Gründgenstraße 22. Dort sind zunächst Interessierte eingeladen zum Info-Café bei Snacks und Getränken: Donnerstag, 9. März, 10.30 Uhr.
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