Hamburg Natur: Mehr Feste fürs Gut

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Kürbisse satt gibt es am Wochenende beim Herbstmarkt auf Gut Karlshöhe Foto: Gut Karlshöhe

Neuer Herbstmarkt in Karlshöhe. Besucherzahl steigt

Bramfeld. Eine umfassende Modernisierung inklusive Erlebnisausstellung „Jahreszeit Hamburg“ gibt es schon, eine neue Gastronomie („Kleinhuis‘ Gartenbistro“) ebenfalls - und jetzt soll die Frischekur für Gut Karlshöhe, wie das ehemalige Umweltzentrum seit 2011 heißt, weitergehen.
Vier große Feste und Märkte sind jährlich geplant, so wie am Wochenende der neue Herbstmarkt. Dieter Ohnesorge, Geschäftsführer der Hamburger Klimaschutzstiftung, die das Gutsprojekt betreibt, sagt: „Mit unseren Hoffesten wollen wir möglichst viele Hamburger nach Gut Karlshöhe locken und einmal mehr zeigen, wie vielfältig und fröhlich umweltbewusste Lebensart ist“. Das Gut sei damit auf einem guten Weg. „In der Vergangenheit hatte das Umweltzentrum eher den Stempel einer Lehranstalt“, sagt Ohnesorge. Größte Zielgruppe waren früher Schulen und Kindergärten. Inzwischen hat sich das Gut zum Veranstaltungszentrum entwickelt, manche aus dem Quartier treffen sich hier sonntags zum Brunch. Kamen 2011 rund 25.000 Besucher nach Karlshöhe, nutzten 2012 bereits 35.000 Gäste das erweiterte Angebot.
Am kommenden Wochenende, 21. und 22. September, können Besucher des Guts Karlshöhe über den Markt schlendern, eine kostenlose Kutschfahrt machen oder sich im Kleinhuis-Bistro vor oder nach dem Wahlgang stärken. Für Kinder tritt Clown Giacomo auf, es gibt eine Hüpfburg. Wer möchte, hilft an der Apfelsaftpresse. Vor allem der Mitmachcharakter ist dem Team des Guts wichtig: Nicht nur konsumieren, sondern selbst zupacken, heißt die Devise. Außerdem möchte das Gut Karlshöhe, das sich als ehemaliges „Umweltzentrum Karlshöhe“ seit 1989 auf dem Hofensemble des ehemaligen Staatsguts in Bramfeld befindet, die Jahreszeiten noch erlebbarer machen. Mit jeweils vier Festen beziehungsweise Märkten sollen jahreszeitlich typische Themen gefeiert gemacht werden. Im Frühjahr gibt es das bereits bekannte Maifest mit Schafschur. Es wird von nun an in der Mitte des Jahres auch ein Sommerfest geben, sowie eben den ganz neuen Herbstmarkt.Der ökologische Adventsmarkt bleibt in seiner bisherigen Form erhalten und bildet den Jahresabschluss. Auch der Herbstmarkt bietet einen Mix aus Design, Mode, Handarbeit und Kulinarischem. Alle Produkte haben den Anspruch der ökologischen Nachhaltigkeit.
Ob das neue, erweiterte Programm in Zukunft noch mehr Gäste anspricht, wird sich zeigen. Obwohl für alle Hamburger gedacht, ist das Gut Karlshöhe in der Stadt immer noch vergleichsweise wenig bekannt. (sta/ts)
Herbstmarkt, 10 bis 18 Uhr, Eintritt 3 Euro, Kinder bis 15 frei, www.gut-karlshoehe.de
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