Hamburg: Runder Tisch entscheidet

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Das Gruppenhaus Bramfeld an der Steilshooper Allee ist marode Foto: Archiv/wb
Hamburg. Was wird mit dem bezirklichen Jugendhilfeangebot des Gruppenhauses Bramfeld und dem Projekt „Familieninsel“? Schon im Dezember 2013 war klar, dass das Gebäude an der Steilshooper Allee 461 baufällig ist (das Wochenblatt berichtete.) Seit Anfang des Jahres sind alle Angebote ausgelagert. Jetzt gibt es Überlegungen des Bezirksamtes Wandsbek, die künftigen Gruppenhaus-Angebote im 1,8 Kilometer entfernten „Spielhaus Farmsen“ unterzubringen.
Die Sanierung des Hauses an der Steilshooper Allee würde laut einem Gutachten mindestens 90.000 Euro kosten, gibt Bezirksamts-Sprecherin Ulrike Nowicki Auskunft. Bei einer Sanierung wäre mit einer längeren Überbrückungszeit zu rechnen. Doch das Bezirksamt überdenke auch Alternativen: Das Familieninsel-Angebot, mit dem das Gruppenhaus Bramfeld kooperiert, konnte zwar an einem anderem Ort im Stadtteil (Haldesdorfer Straße) untergebracht werden, die übergangsweise Unterbringung der drei festen Gruppen des Gruppenhauses Bramfeld im Haus der Jugend Bramfeld an der Herthastraße sei jedoch, auch räumlich, nicht optimal. Zwei der drei Gruppen laufen, den konzeptionellen Planungen der Gruppenangebote entsprechend, in diesem Sommer aus. „Neben einer Sanierung bestünde im 1,8 Kilometer entfernten Spielhaus Farmsen die Möglichkeit, nach den Sommerferien den Betrieb des Gruppenhauses weiterzuführen“, so Nowicki gegenüber dem Wochenblatt.
Nach einem aktuellen Beschluss des Jugendhilfeausschusses wird noch im August ein Runder Tisch einberufen. Der Arbeitskreis Jugend Bramfeld, die Fachsprecher Jugendhilfe des Jugendhilfeausschusses sowie die Verwaltung werden sich nach den Sommerferien zusammensetzen und die „Sachlage sondieren“. Anschließend werde eine Entscheidung getroffen. (wb)
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