Hamburg: Spatenstich bei der VBG

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Grafik: So soll der VBG-Hauptsitz aussehen Foto: leu/VBG

Startschuss für Neubau. Termin für Abriss des Hertie-Hauses steht

Von Misha Leuschen
Hamburg. Nicht nur die hochsommerlichen Temperaturen sorgten dafür, dass es in der vergangenen Woche heiß herging beim ersten Spatenstich für den Neubau des Hauptsitzes der gesetzlichen Unfallversicherung VBG am Barmbeker Bahnhof. Fast beiläufig ließ Bezirksamtsleiter Harald Rösler in seinem Grußwort eine Bombe platzen: Am Montag, 4. August, werde mit dem Abriss des ehemaligen Hertie-Gebäudes begonnen. „Es wird acht Wochen dauern, bis der Klotz geschliffen ist“, sagte Rösler zufrieden.
Der Baubeginn der VBG setze die Entwicklung eines neuen Zentrums für Barmbek fort, hatte der Bezirksamtsleiter zuvor angemerkt und etwaige Kritik am geplanten Hochhausbau damit gekontert, dass dort eine neue Landmarke entstehe und die VBG sich damit symbolisch klar zu Barmbek bekenne.
Volker Enkerts, Vorsitzender des Vorstandes der VBG, betonte in seiner Rede, dass nun an dieser Stelle in Barmbek neues Leben einziehen werde. Auch er betonte, dass das Hertie-Haus im Zuge der Arbeiten schnell verschwinden werde.
„Mit dem Baubeginn für den neuen VBG-Standort fällt Barmbek ein Stein vom Herzen“, sagte Rösler. Es werde jetzt darauf ankommen, dass die Bauphase möglichst kompakt und erträglich gestaltet werde. Das hoffen auch die Barmbeker. Auf Nachfrage des Wochenblattes erklärte Ralf Bettges, Pressesprecher des Investors für den Hertie-Neubau, Development Partner (DP), dass der von Harald Rösler genannte Termin wohl stimme. Die VBG führt den Abriss durch, DP habe nur die Genehmigung herbeigeführt. Ein Baubeginn sei noch nicht geplant.
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